Am Mittag
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Thilo Sarrazin geht freiwillig
Thilo Sarrazin reagiert auf die Kritik und tritt als Vorstand bei der Bundesbank zurück - der massive Druck nach seinen Äußerungen war zu hoch.
"Deutschland schafft sich ab" heißt das umstrittene Buch von Thilo Sarrazin. Nun heißt es: "Sarrazin schafft sich ab". Zumindest im Bezug auf seinen Posten bei der Bundesbank. Denn Thilo Sarrazin reagiert nun auf die heftige Kritik (Sarrazin wird vorgeworfen, dass er in seinem Buch diskriminierende Thesen über Migranten aufstellt) und tritt als Vorstand bei der Bundesbank zurück - der massive Druck war zu hoch. Damit bleibt Bundespräsident Wullf eine Entscheidung über die Entlassung erspart.
Bei einer Vorstellung seines umstrittenen Buches am Donnerstagabend in Potsdam hat sich Sarrazin als Opfer dargestellt:"Diese Situation hält auf die Dauer keiner durch." Derweil will die SPD Sarrazin weiter loswerden. Parteichef Sigmar Gabriel: "Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass eine Partei alles zulassen muss." Sarrazin selbst will allerdings nicht aus eigenen Stücken aus der SPD austreten.
