
Ennepetalsperre: Ruhrverband reagiert auf Klimawandel
Weniger Wasser abgeben, wenn es trocken ist und mehr Platz für plötzlichen Starkregen: Das sind einige Punkte des neuen Bewirtschaftungsplans des Ruhrverbandes für die Ennepetalsperre. Mit den angepassten Regeln wolle man sich besser auf das durch den Klimawandel veränderte Wetter einstellen.
Veröffentlicht: Montag, 11.08.2025 16:08
Der Ruhrverband passt die Bewirtschaftung der Ennepetalsperre stärker an den Klimawandel an. Es gibt einen neuen Bewirtschaftungsplan für die Talsperre. Den hat der Ruhrverband zusammen mir der AVU entwickelt, die hier bei uns einer der Trinkwasserversorger ist. Mit dem neuen Plan will sich der Ruhrverband besser auf das sich ändernde Wetter einstellen. Unter anderem soll die Steuerung der Wasserabgabe flexibler werden. So sei jetzt die Abgabemenge stärker an die Jahreszeit und den Füllstand der Talsperre gekoppelt. Bedeutet: Bei niedrigem Wasserstand und in Trockenzeiten darf weniger Wasser abgegeben werden. Neu ist auch ein Hochwasserschutzraum, also Platz in der Talsperre, um Wasser bei drohendem Starkregen auffangen zu können.