Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bochum und des Polizeipräsidiums Bochum - Ermittlungsverfahren im

Die Staatsanwaltschaft Bochum - Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität - führt gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Bochum und dem Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Bochum gegen eine Vielzahl von Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung, der banden- und gewerbsmäßigen Fälschung technischer Aufzeichnungen.

Die Beschuldigten sollen über mehrere Jahre hinweg über ein in Berlin und Nordrhein-Westfalen ansässiges Firmengeflecht diverse Spielhallen in NRW betrieben haben. Zur Verringerung der Steuerlast sollen sie die der Besteuerung zugrundeliegenden sog. Auslesedaten aus Geldspielgeräten systematisch manipuliert haben, indem sie die dort ausgewiesenen Umsätze regelmäßig deutlich nach unten korrigierten. Auf diese Art und Weise soll ein Gesamtsteuerschaden im zweistelligen Millionenbereich entstanden sein.

Am Dienstag, 10. Mai, wurden etwa 70 Objekte in sechs Bundesländern (Bayern, Brandenburg, Berlin, NRW, Rheinland-Pfalz, Schleswig Holstein) durchsucht und acht Haftbefehle sowie zwölf Vermögensarreste vollstreckt.

Im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen können derzeit keine näheren Einzelheiten mitgeteilt werden.

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