
Kreistag berät Abfallgebühren
Im Ennepe-Ruhr-Kreis steht im nächsten Jahr eine Anpassung der Abfallgebühren an. Die Kreisverwaltung plant, die Gebühren wie in den Vorjahren nicht in voller Höhe zu erheben. Die Differenz kommt aus Steuermitteln.
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.11.2025 12:28
Die Lücke zwischen den politisch festgelegten und den tatsächlich kostendeckenden Gebühren wird wieder aus dem Sonderposten "Gebührenausgleich öffentlich-rechtliche Abfallwirtschaft" bezahlt. Für 2026 gibt es rund 1 Mio. Euro aus diesem Sonderposten, gleichzeitig behält der Kreis einen Betrag von etwa 1 Mio. Euro für künftige Gebührenerhöhungen zurück. Grund für diese Vorsorge sind steigende Verwertungs- und Transportkosten, etwa durch die CO²-Steuer, höhere Energiepreise und Inflation. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag am 8. Dezember.