Polizei vollstreckt zehn Durchsuchungsbeschlüsse in Herne und Gelsenkirchen - Gemeinsame Presseerklärung der

Eine Woche später, am 21. Oktober, kam es erneut zu Ausschreitungen. Tatort war wieder das türkische Café in der Herner Innenstadt. Erst mit starken Polizeikräften gelang es, die Auseinandersetzung zweier Gruppen, bei der auch Messer, Schlagstöcke, Ketten sowie mit Schrauben und Nägeln versehene Latten eingesetzt wurden, zu unterbinden.

Der durch eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe verstärkte Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bochum nahm umgehend die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der gefährlichen Körperverletzung auf. Nach den intensiven Ermittlungen konnten zehn Tatverdächtige ermittelt werden.

Um vorhergehende Absprachen der Beteiligten nachvollziehen zu können, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum gegen diese Personen Durchsuchungsbeschlüsse beantragt, um Mobiltelefone und andere Speichermedien sicherstellen zu können.

Die antragsgemäß ergangenen Beschlüsse konnten heute kurz nach 6 Uhr vollstreckt werden. Insgesamt wurden neun Wohnungen in Herne und eine Wohnung in Gelsenkirchen durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.

Leitender Oberstaatsanwalt Ulrich Fritsche und Polizeipräsident Jörg Lukat zeigen sich zufrieden mit dem schnellen Ermittlungserfolg. "Gewalttätige Auseinandersetzungen dieser Art haben auf unseren Straßen nichts zu suchen".

Die Ermittlungen dauern an.

Für etwaige Nachfragen steht bei der Staatsanwaltschaft Bochum OStA Dr. Kuhnert, Tel. 0234/967-5518, zur Verfügung.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum Pressestelle Frank Lemanis E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de https://www.polizei.nrw.de/bochum/

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