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Wittener fliegt als Ebola-Helfer nach Westafrika

Marcus Richter aus Witten wird als Techniker eine weitere Ebola-Behandlungsstation des DRK in Sierra Leone aufbauen.


„Ebola-Einsatz für einen 37-Jährigen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis”:
Marcus Richter aus Witten hilft dabei, ein weiteres Ebola-Behandlungszentrum in Westafrika aufzubauen. Als Techniker wird er in Sierra Leone für vier Wochen im Einsatz sein. Letzte Anweisungen bekommt er davor noch in Berlin. 

In den letzten Wochen hat er sich in einem speziellen Lehrgang darauf vorbereitet. Der Wittener engagierte sich bereits mehrfach im Katastrophenschutz und war bei einigen Auslandseinsätzen dabei. Unter anderem half er für das Deutsche Rote Kreuz in Pakistan, Simbabwe und Haiti. Marcus Richter ist der erste Rotkreuzler aus der Region, der einen konkreten Einsatzauftrag für die kommenden Wochen erhalten hat. 

Einem Medienbericht zufolge stehen dem DRK momentan 117 freiwillige Helfer zur Ebola-Bekämpfung in Westafrika zur Verfügung. Rund 1.500 Anfragen und über 300 konkrete Bewerbungen seien eingegangen. Unter den Helfern, die nach Sierra Leone und Liberia reisen, seien laut "Welt am Sonntag" unter Berufung auf DRK-Angaben 43 Ärzte.

 

 

Schutzkleidung ist Pflicht. Denn das Ebola-Virus wird ausschließlich durch den direkten Körperkontakt mit erkrankten oder verstorbenen Menschen übertragen.
Fotos: DRK Witten

Nach wie vor sucht das DRK weiterhin nach Ärzten, Krankenschwestern, Pharmazeuten, Medizinischen Logistikern, Gesundheits- und Krankenhausmanagern, sowie Experten in Wasser und Hygiene. Bewerber müssen beispielsweise sehr gut Englisch sprechen können und tropentauglich sein, sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Marcus Richter aus Witten sieht sich für seinen Einsatz gut gerüstet: "Wir wurden intensiv auf die Situation vor Ort vorbereitet und wissen, wie wir uns vor Ebola schützen müssen. Angst spielt bei diesem Einsatz keine große Rolle. Aber ich habe schon Respekt vor dem Virus.

Das Interview in voller Länge zum Nachhören

 

 


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