
Neujahrsansprachen aus den Städten bei uns
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister blicken auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück. Globale Krisen und wirtschaftliche Probleme stellten die Städte vor große Aufgaben. Trotzdem gehe man positiv in das neue Jahr. Und das liege vor allem an den Menschen hier bei uns, an großem bürgerschaftlichem Engagement und Zusammenhalt - in Vereinen oder bei Stadtfesten. Das geht aus Ansprachen zum Jahreswechsel hervor.
Veröffentlicht: Freitag, 02.01.2026 05:47
Schwelm
Der Bürgermeister der Stadt Schwelm, Stephan Langhard, nennt als Problem aus dem vergangenen Jahr zum Beispiel die schwierige Finanzlage der Stadt. Eine schnelle Besserung sei nicht in Sicht. "Ich muss sie, als weniger schönen Ausblick auf 2026, auf schwierige Zeiten vorbereiten", sagt Langhard in einem Video auf Facebook. Trotzdem betont er das Positive: großes bürgerschaftliches Engagement und Zusammenhalt - sichtbar auf Stadtfesten und in Vereinen.
Sprockhövel
Sprockhövels Bürgermeisterin Sabine Noll betont besonders das Positive: Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und gegenseitigen Respekt. „Die am Ende des vergangenen Jahres beschlossene Sprockhöveler Erklärung für Demokratie und Menschenwürde wird nicht nur auf dem Papier gelebt, sondern in vielen Aktionen sichtbar“, so Noll. Zum Beispiel in Vereinen, im Ehrenamt und der Nachbarschaft.
Gevelsberg
Ein konkretes Beispiel kommt aus Gevelsberg: Bürgermeister Claus Jacobi hebt das große Bürgerfest im Quartier Haufe-Nirgena Ende August hervor. „Das Bürgerfest hat die Lebendigkeit in diesem Bereich eindrucksvoll unterstrichen und unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt“, sagt Jacobi.
Hattingen
Melanie Witte-Lonsing in Hattingen hebt das Ehrenamt hervor, als „großen Schatz, der unsere Gemeinschaft lebendig und lebenswert hält“.
Fazit und Ausblick
Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und gesellschaftlicher Herausforderungen blicken alle Städte bei uns im Ennepe-Ruhr-Kreis, die eine Ansprache zu Weihnachten oder Neujahr veröffentlicht haben, zuversichtlich auf 2026. Sie wollen die Städte lebenswert, menschlich und stark gestalten, den Zusammenhalt fördern und die Gemeinschaft weiter stärken.