
Stiftung für Medienkompetenz junger Menschen
Soziale Medien, Fake News und KI-Bilder, die echt aussehen - vor allem Jugendliche müssen lernen, damit umzugehen. Die Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung unterstützt das dieses Jahr mit 15.000 Euro. Sie sucht besondere Projekte oder Konzepte für eine gute Medienkompetenz von jungen Menschen. Die besten drei werden ausgezeichnet. Bis Ende September nimmt die Stiftung Vorschläge an. Eine gute Medienkompetenz wird laut Stiftung immer wichtiger, nur damit können Jugendliche die Chancen Sozialer Medien nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren. Daher rufen Vorstand und Kuratorium der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung (WSuBS) die Träger, Macher und Akteure von Wittener Angeboten und Projekten auf, sich ab sofort schriftlich um eine Förderung ihrer Initiative/Aktion durch die WSuBS zu bewerben, und zwar auf dem Postweg (Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung, c/o Sparkasse Witten, Ruhrstraße 45, 58452 Witten) oder per E-Mail an info@sparkassen-und-buergerstiftung.de
Die Bewerbungen sollen das Projekt bzw. die Initiative oder Maßnahme umfassend darstellen – und auch Art und Weise des Nutzens für die Wittener Bevölkerung herausstellen. Kurzum: Die Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung möchte in 2026 Projekte durch finanzielle Förderung unterstützen, die …
• ... Jugendliche aktiv ansprechen, interessieren und einbinden - und mit für Jugendliche relevanten Inhalten wichtige Kenntnisse der Kommunikations- und Wirkungsmechanismen sozialer Medien vermitteln.
• ... Bildungs und Lernangebote über den Schulunterricht hinaus schaffen (z B. Workshops, Projektwochen, Mentoring), die Jugendliche präventiv vor Risiken und Gefahren in Sozialen Medien schützen – und ihnen notwendige Kenntnisse, Werkzeuge und Selbstvertrauen vermitteln, um soziale Medien verantwortungsbewusst und sicher zu nutzen.
• ... Jugendliche für die Themenfelder Mobbing, Digitale Gewalt in Sozialen Medien sowie Fake-News sensibilisieren – und Ihnen durch gezielte, für Jugendliche relevante Aufklärung, praktische Werkzeuge und ein unterstützendes Umfeld bereitstellen.
• ... Jugendlichen wirksame Werkzeuge vermitteln, die dazu befähigen, informationsbasierte Entscheidungen zu treffen, respektvoll zu debattieren und so unsere Demokratie verantwortlich, faktenbasiert und aktiv mitzugestalten.
• ... durch gezielte, für Jugendliche relevante Aufklärung und unterstützende Strukturen dazu beitragen, die Chancen der neuen und Sozialen Medien (Soziale Vernetzung, Identitätsentwicklung, Lernen & Wissenszugang, Partizipation & Engagement, Selbstorganisation, ...) zu erhalten/zu erschließen - und gleichzeitig deren Risiken (Psychische Belastungen, Suchtgefahr, Cybermobbing, Sexting & Grooming, Verletzung von Datenschutz und Privatsphäre, Falschinformationen, Beeinträchtigung der sozialen Kompetenz, ...) zu verdeutlichen und somit wirksam zu reduzieren.
Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Fördervereine sowie auch die Träger von Erziehungs-, Bildungs-, Sozial-, Wohlfahrts-, Sport-, oder auch Kultureinrichtungen. Einzelpersonen, Wirtschaftsunternehmen sowie andere Stiftungen sind von der Förderung ausgeschlossen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. September 2026. Danach wird das Stiftungskuratorium die drei Preisträger auswählen – und noch im laufenden Jahr 2026 mit jeweils 5.000 Euro prämieren.
Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2026 09:57