Anwohner sollen PCB-Flocken melden

© Hans Blossey / www.blossey.eu

Ennepetal: Erst kürzlich hatte es wieder weiße, mit dem Giftstoff belastete, Partikel geregnet. Der EN-Kreis bittet Anwohner, weitere Funde bei der Stadt Ennepetal zu melden. Über mögliche Sofortmaßnahmen haben der Kreis und die Firma biw gestern gesprochen. Das Ennepetaler Unternehmen überlegt, Filter in die Anlagen einzusetzen, Kaminrohre waagerecht zu verlegen und Auffangvorrichtungen in die Hallendächer einzubauen. So könnte das Risiko, dass wieder Flocken austreten, verringert werden. Der Ennepe-Ruhr-Kreis begrüßt das, will den eingeschlagenen Weg aber nicht verlassen. Konkret arbeitet der Kreis auf ein Verbot des sogenannten "Vernetzers" hin, der die Ursache für die Flocken sei. Ab heute stellt das Landesumweltamt Messstationen auf, um den PCB-Gehalt in der Luft zu ermitteln. Bisher war PCB in Grünkohlproben und in weißen Flocken in Oelkinghausen und Büttenberg festgestellt worden. Der Austritt des gesundheitsgefährdenden Stoffes verunsichert Anwohner in Ennepetal sei Monaten.

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