
Autobahnmeistereien starten in die Gehölzpflegesaison
Ab heute (1. Oktober) rücken entlang der Autobahnen bei uns wieder die Kettensägen und Großhäcksler an. Bis Ende Februar werden Bäume und Sträucher zurückgeschnitten, um die Verkehrssicherheit zu garantieren.
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Auf den Strecken der Autobahn Westfalen beginnt die alljährliche Gehölzpflege. Die 18 zuständigen Autobahnmeistereien kümmern sich bis Ende Februar um Bäume und Sträucher am Straßenrand. Dabei geht es vor allem darum, Gefahren für den Verkehr rechtzeitig zu beseitigen. Kranke Bäume oder abgestorbene Äste könnten bei Herbststürmen auf die Fahrbahn stürzen. Außerdem müssen zugewucherte Verkehrsschilder, Fluchttüren an Lärmschutzwänden und wichtige Rettungswege wieder freigeschnitten werden.
Für die Sicherheit aller Autofahrerinnen und Autofahrer ist dieser Rückschnitt unerlässlich. In diesem Jahr macht sich zudem das Wetter stark bemerkbar. Die Hitze und Trockenheit des vergangenen Sommers haben vielen Bäumen an den Autobahnen so stark zugesetzt, dass sie geschwächt sind und entfernt werden müssen. Laut Experten der Autobahn Westfalen dürften sich weitere hitzebedingte Schäden sogar erst im kommenden Frühjahr in vollem Ausmaß zeigen.
Der Zeitraum für die umfassenden Arbeiten ist durch das Bundesnaturschutzgesetz streng geregelt. Um nistende Vögel zu schützen, sind größere Schnitte nur von Herbst bis Ende Februar erlaubt. Die Autobahnmeistereien roden die Gehölze dabei nicht komplett. Sie schneiden sie meist nur so weit zurück, dass sie in den Folgejahren wieder austreiben und Tieren weiterhin einen Lebensraum bieten.