Bahnverkehr normalisiert sich nach Sturmtief

© Feuerwehr Breckerfeld

EN: Für Bahnpendler gibt es heute Morgen kaum noch Beeinträchtigungen nach Tief "Yulia". Schäden und Verkehrsbehinderungen von gestern seien weitestgehend behoben worden, so die Bahn. Zwischen Hagen Hauptbahnhof und Gevelsberg hatte ein umgestürzter Baum den Zugverkehr behindert. Die Tanne beschädigte die Oberleitung - und die Oberleitung landete auf einem Zug. Alle 17 Fahrgäste blieben unverletzt. Die S-Bahnen mussten zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Hagen Umleitungen fahren.

Mit einer Kettensäge zerkleinert jemand einen umgestürzten Baum (Symbolbild).© Todor Rusinov - Fotolia
Mit einer Kettensäge zerkleinert jemand einen umgestürzten Baum (Symbolbild).
© Todor Rusinov - Fotolia

Viele kleine Einsätze im Ennepe-Ruhr-Kreis

Insgesamt 80 Mal musste die Feuerwehr im Ennepe-Ruhr-Kreis gestern wegen des Sturms ausrücken - überwiegend waren das kleinere Einsätze wie umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, vollgelaufene Keller oder lose Satellitenschüsseln. In Gevelsberg trat der Kirchwinkeler Bach über die Ufer. In Breckerfeld (Foto oben), Ennepetal und Gevelsberg versperrten umgestürzte Bäume zwischenzeitlich einzelne Straßen.

Die größte Verwüstung in Sprockhövel hat ein gut 20 Meter hoher Baum verursacht. Er stürzte in der Hölteregge in ein Mehrfamilienhaus und beschädigte große Teile des Gebäudes. Verletzt wurde hier niemand, die Feuerwehr war allein hier vier Stunden im Einsatz.

Zugausfälle wie hier am Hbf Witten letztes Jahr gibt es heute Morgen kaum noch.© Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services
Zugausfälle wie hier am Hbf Witten letztes Jahr gibt es heute Morgen kaum noch.
© Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Folgen nach "Yulia" auch im übrigen Bahnverkehr nur noch gering

Auf mehreren Bahnstrecken in NRW und Hessen hatte es Probleme durch das Sturmtief gegeben. Wegen eines umgestürzten Baums im Gleis war die Strecke zwischen Warburg (Westfalen) und Kassel-Wilhelmshöhe gesperrt. In Hessen fuhren zwischen Stadtallendorf und Marburg keine Züge.

Auch zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Düsseldorf Flughafen mussten Bahnreisende am Sonntag Geduld mitbringen. Dort war der Verkehr vorübergehend eingestellt. Grund war ein an den Gleisen stehender Baukran, der sich durch den Wind gedreht und eine Hausfassade zerstört hatte.

Lediglich auf der S1 in NRW zwischen Solingen und Hilden sei jetzt noch ein Gleis gesperrt. Züge fuhren vorerst nur alle 30 Minuten. Dort war ein Baum umgestürzt.

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