Bilanz zum Jahreswechsel der Einsatzkräfte im Kreis

Während andere ins neue Jahr gefeiert haben, waren unter anderem Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Dauereinsatz. Hier eine erste Übersicht über das, was in der Silvesternacht im Ennepe-Ruhr-Kreis los war.

© Feuerwehr Hattingen / Jens Herkströter

EN: Die bisher ausgewerteten Einsätze in der Silvesternacht waren für Feuerwehr und Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis eher ruhig. In Witten und Hattingen musste die Feuerwehr am häufigsten ausrücken - es gab einige Brände durch Feuerwerk zu löschen. Vor allem Müllcontainer standen in Flammen, an der Hüttenstraße in Hattingen brannte aber beispielsweise auch Sperrmüll in einer Garage - hier war der Löscheinsatz etwas aufwendiger.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Hattingen mussten an Silvester brennenden Sperrmüll in einer Garage löschen.© Feuerwehr Hattingen / Jens Herkströter
Einsatzkräfte der Feuerwehr Hattingen mussten an Silvester brennenden Sperrmüll in einer Garage löschen.
© Feuerwehr Hattingen / Jens Herkströter

In Gevelsberg kam ein Autofahrer leicht zu Schaden, er prallte um kurz nach 03.00 Uhr aus ungeklärter Ursache in der abknickenden Vorfahrt vor der AVU gegen einen Baum. In Sprockhövel musste die Feuerwehr in der Silvesternacht gar nicht ausrücken.

Auf der A43 zwischen Witten-Herbede und Sprockhövel hat gegen 03.00 Uhr dichter Nebel für einen schweren Unfall gesorgt. Zwei Autos waren aufeinander aufgefahren, vier Menschen wurden verletzt. Die A43 war in Richtung Wuppertal erst komplett gesperrt, später bis 6.00 Uhr immer noch teilweise.

Polizei spricht von ruhiger Nacht

In allen Städten außer Witten musste die Polizei über den Jahreswechsel knapp 80 Mal ausrücken - unter anderem wegen Ruhestörung. Es gab fünf Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und fünf Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten.

Die Polizei für Witten, Bochum und Herne hatte knapp 140 Einsätze, darunter einige Anzeigen wegen Körperverletzung, Taschendiebstahl und Raub.

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