Der Mobilfunk in NRW wird etwas besser - etwas

In NRW kommt die Mobilfunk-Versorgung mit LTE voran. Aktuell sind 99,3 Prozent der Haushalte mit LTE versorgt. Diese Zahlen hat NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart in Düsseldorf vorgestellt.

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Die gute Nachricht ist: Besser als NRW sind nur noch die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin versorgt. Aber dieser Vergleich erzählt nur die halbe Wahrheit. Denn die Klassiker-Probleme tauchen auch in unserem Bundesland immer wieder auf: Funklöcher auf der Autobahn und kein schnelles Netz auf dem Land.

Funklöcher bleiben

Etwa siebeneinhalb Prozent der Fläche in NRW sind nicht mit LTE versorgt. Vor allem im Hochsauerlandkreis, Olpe und Siegen-Wittgenstein. Die drei größten Anbieter - Telekom, Vodafone und Telefónica - haben angekündigt, diese Fläche schnellstmöglich schließen zu wollen. Bis Ende kommenden Jahres solle die Abdeckung besser werden.

Alle drei Anbieter versprechen, dass sie innerhalb der kommenden Monate mindestens einen Sendemast pro Tag errichten wollen - zum Teil auch gemeinsam. Die Landesregierung unterstützt diese Ziele mit dem Mobilfunkpakt. Bürokratische Hürden sollen gesenkt werden, damit die Anbieter zügiger Sendemasten aufstellen können.

Besserung ist nur zum Teil zu erwarten

Ob dadurch alle weißen Flecken auf der Landkarte verschwinden werden, wollten sie nicht versprechen. Denn angedacht ist, den Anteil der mit LTE versorgten Fläche in NRW durch mindestens einen Anbieter von derzeit 92,6 % auf 94 % zu steigern. Das bedeutet: Auch in Gegenden, die als versorgt gelten, können Kunden weiter im Funkloch landen, wenn ihr eigener Anbieter dort keine Antennen hat.

Hier gibt es noch weiße LTE-Flächen auf der NRW-Karte

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