Diskussion über Gebetsrufe

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Schwelm: Die Politik wirft der Bürgermeisterin einen Alleingang vor. Sie hatte der türkisch-islamischen Gemeinde erlaubt, jetzt in der Corona-Zeit - mit Ausnahme von Ostern - Gebetsrufe von der Moschee auszusenden.

SPD, CDU, Grüne, FDP und die Wählergemeinschaften kritisieren, dass die Politik nicht an dieser Entscheidung beteiligt worden ist. Zwar stehe man zum Recht der freien Religionsausübung. Aber die Entscheidung der Bürgermeisterin würde in Teilen der Bevölkerung polarisieren. In der Diskussion um den Neubau der Moschee hätte gerade der Verzicht auf Gebetsrufe zu einer breiten Zustimmung beigetragen.

Die Stadt Schwelm sagt, die Regelung gelte nur, bis Gotteshäuser wieder öffnen dürfen. 

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