
Fördergelder für marode Sportstättenim EN-Kreis winken
Der Bund stellt 333 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten bereit. Vereine und Städte im Südkreis werden aufgerufen, sich zu bewerben.
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Für die Reparatur, Sanierung oder den Neubau von kommunalen Sportstätten stellt der Bund im Jahr 2026 erneut 333 Millionen Euro bereit. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Tijen Ataoğlu ruft nun die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm dazu auf, sich um Gelder aus der sogenannten Sportmilliarde zu bewerben. Entsprechende Projektskizzen müssen bis zum 1. Februar 2027 beim zuständigen Bundesinstitut eingereicht werden.
Mit dem Geld sollen die Bedingungen für Sportvereine, Schulen sowie Bürgerinnen und Bürger vor Ort langfristig gesichert werden. Ataoğlu ermutigt ausdrücklich auch die lokalen Vereine, gemeinsam mit ihren Kommunen Anträge zu stellen - egal ob es um einen undichten Pool im Schwimmbad, einen kaputten Fußballplatz oder eine marode Turnhalle geht.
Wer bereits in der vergangenen Förderrunde eine Projektskizze eingereicht hat, muss dies nun erneut tun. Laut der Abgeordneten ist ein technischer Umzug zur Plattform „Förderzentrale Deutschland“ der Grund dafür, dass alte Unterlagen nicht einfach übernommen werden können.
Die Förderung durch den Bund erfolgt als finanzieller Zuschuss. Normalerweise werden bis zu 45 Prozent der Projektkosten übernommen. Liegt bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde allerdings eine Haushaltsnotlage vor, kann die Förderquote auf bis zu 75 Prozent steigen. Die Fördersumme pro Projekt liegt zwischen 250.000 und acht Millionen Euro.
Den Projektaufruf und mehr Infos gibt es hier.