
Gänse mit Armbrust angeschossen
Am Kemnader See sind wieder mehrere Gänse angegriffen worden. Auf sie wurde mit einer Armbrust geschossen, heißt es von der Polizei. Fünf Tiere wurden getroffen und verletzt. Tierschützerin Sabreena Wiets hat sie zufällig entdeckt und spricht von einer ganzen Reihe ähnlicher Vorfälle in den vergangenen Wochen. Als ein mögliches Motiv vermutet sie, dass es Kanada-Gänse sind, die viel Kot hinterlassen und ursprünglich gar nicht hier heimisch sind:
Trotzdem irgendwie ein menschengemachtes Problem und wir sollten einfach lernen damit toleranter umzugehen. Man könnte sich gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde natürlich überlegen, ob man eine Art Gänsemanagement einführt. Dass man in den Nestern, die man findet, Eier tauscht und sagt, pass auf, die darf jetzt auf Kunsteiern. Dann sitzen bleiben, einfach die Eier wegnehmen ist auch keine Option.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen Tierquälerei. Sie hat abgeschossene Armbrustpfeile beschlagnahmt und untersucht sie. Wer hinter den Angriffen steckt, ist unklar. So auch die Motive für die Tat:
Das können nur sadistische Absichten sein. Also es ist ja kein Sinn dahinter, man tötet das Tier ja nicht. Die brauchen scheinbar ein lebendes Ziel, weil der Spaßfaktor dann größer ist. Ich weiß nicht, was in dem Kopf von so einem Menschen vor sich geht. Auf jeden Fall ist das psychisch krank.
Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 04:09
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