
Gastro-Beschäftigte im Ennepe-Ruhr-Kreis bangen um mehr Lohn
Gastro-Beschäftigte im Ennepe-Ruhr-Kreis müssen um mehr Lohn bangen - am Freitag (11. September) geht es in die dritte Tarifverhandlungsrunde.
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Mehr Lohn für Gastro-Mitarbeitende im Ennepe-Ruhr-Kreis steht auf der Kippe
Mehr Lohn für Gastro-Beschäftige im Ennepe-Ruhr-Kreis? Aktuell sieht es schlecht aus für über 4.000 Beschäftigte in unserem Kreis, so die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG. Am jetzigen Freitag (11. September) geht es in die heiße Phase der Lohnverhandlungen in der Gastro-Branche.
Ein Koch oder eine Restaurantleiterin sollen laut Arbeitgebern nur 1,9 Prozent mehr bekommen - das gleiche nicht einmal die Inflation aus, so die NGG weiter. Ungelernten, wie Küchenhilfen, droht, nur noch nach Mindestlohn bezahlt zu werden. Die NGG hingegen will ein plus von 6 Prozent für alle Gastro-Beschäftigten erreichen - dagegen steht der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Nordrhein-Westfalen (Dehoga NRW).
Scharfe Kritik an Gastro-Löhnen im Ennepe-Ruhr-Kreis
Die Forderungen nach mehr Lohn für die Gastro-Beschäftigten, auch im Ennepe-Ruhr-Kreis, liegen auf dem Tisch: 6% mehr Lohn für alle. Zusätzlich sollen Azubis Fahrgeld bekommen. Grund für die erhöhten Lohnforderungen sind laut NGG auch der Wegfall von Kosten für Arbeitnehmer - durch etwa die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7%. Arbeitgeber würden schon seit Anfang des Jahres davon profitieren - die Beschäftigten bleiben dabei auf der Strecke, so die NGG.
"Ich bin gespannt, wer sich dann im Ennepe-Ruhr-Kreis noch in die Küche stellt und Zwiebeln schält oder den Geschirrspüler ausräumt. Da locken dutzende Jobs, die besser bezahlt werden und bei denen man nicht abends um 21 Uhr noch arbeiten muss“, so Isabell Mura, die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen.