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Privatuniversität Witten / Herdecke
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Grundschulkinder oft einsam

Jedes dritte Grundschulkind fühlt sich manchmal einsam - jedes zehnte oft oder immer. Das zeigen Zwischenergebnisse einer aktuellen Studie, an der auch die Universität Witten/Herdecke beteiligt ist. Befragt wurden mehr als 400 Kinder im Ruhrgebiet (aus Bochum, Herne und Gelsenkirchen). Rund ein Drittel kann den Begriff Einsamkeit gar nicht erklären, besonders wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist. Und wer keine Wort dafür hat, sucht seltener nach Hilfe. In der Schule zeigt sich das oft dadurch, dass sich Kinder extrem zurückziehen oder manchmal auch aggressiv werden. Das Forschungsprojekt will jetzt dabei helfen, Einsamkeit früher zu erkennen. So sollen unter anderem Lehrkräfte geschult werden, damit sie schneller reagieren können.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.2026 03:55

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