
Grundsteuer in Schwelm soll rückwirkend angehoben werden
Die Stadt Schwelm plant, die Grundsteuer für Häuser und Grundstücke dieses Jahr rückwirkend zum 1. Januar auf einheitlich 1.280 Punkte anzuheben. Im Vergleich zu den ursprünglich differenzierten Hebesätzen bedeutet das für Wohnhäuser einen erheblichen Anstieg. Hintergrund ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen. Das hatte die Differenzierung in vier kreisfreien Städten des Ruhrgebiets für unzulässig erklärt. Mit dem neuen Hebesatz will die Stadt Einnahmeausfälle vermeiden. Sie plant im Haushalt mit rund 9,2 Millionen Euro Einnahmen aus der Grundsteuer B. Das sei nur mit dem neuen einheitlichen Hebesatz zu erreichen, so die Stadt. Der soll zumindest bis zur abschließenden Klärung der Differenzierung festgelegt werden. Für Wohnobjekte steigt die Steuer damit um 55 Prozent.
Veröffentlicht: Montag, 12.01.2026 13:58