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Hattingen stärkt Demokratie mit Aktionswoche
© Stadt Hattingen
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Hattingen stärkt Demokratie mit Aktionswoche

Unter dem Motto „Hattingen hat Haltung“ startet morgen eine Gedenk- und Aktionswoche in der Stadt. Zahlreiche kostenlose Veranstaltungen, von historischen Rundgängen bis zu Theaterstücken, sollen die Demokratie stärken und an die NS-Zeit erinnern.

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Die Stadt Hattingen veranstaltet vom 5. bis zum 15. November die diesjährige Gedenk- und Aktionswoche. Unter dem Motto „Hattingen hat Haltung“ laden Schulen, Vereine und Kirchen dazu ein, sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Dabei stehen vor allem historische Orte direkt im Stadtgebiet im Mittelpunkt.

Laut Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing geht es nicht nur um den Blick in die Vergangenheit. Die Erinnerungskultur soll den Menschen vor Ort helfen, Verantwortung für ein respektvolles Miteinander im heutigen Alltag zu übernehmen. Ziel ist es, gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze zu setzen. Ein zentrales Thema der Woche ist die Aufarbeitung der Zwangsarbeit im Ortsteil Blankenstein sowie die damalige Rolle der Henrichshütte. Auch Schulklassen beteiligen sich aktiv, indem sie im Stadtgebiet Stolpersteine putzen und so ganz praktisch an die Opfer des Naziterrors erinnern. Das Programm bietet unterschiedliche Zugänge für alle Generationen. So veranstaltet die Volkshochschule ein spezielles „Demokratie-Fitness-Training“, während Interessierte das Versteck von Anne Frank bei einem virtuellen Rundgang erleben können. Für Grundschulkinder gibt es zudem altersgerechte Buchlesungen.

Interessierte können an allen Programmpunkten ohne Eintritt teilnehmen. Möglich wird dies durch viel ehrenamtliches Engagement sowie durch Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

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