
Hattinger Fußgängerzone ohne Radfahrer?
Heute (15. September) tagt in Hattingen der Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt. Themen sind unter anderem das Radfahren in der Fußgängerzone. Die Grünen fordern, dass die Fußgängerzone Fußgängerinnen und Fußgänger bevorzugen soll.
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Hattingen: Absteigen und schieben?
In Hattingen tagt heute (15. September) der Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt. Themen sind unter anderem das Radfahren in der Fußgängerzone. Nach dem Willen der Grünen soll das Radfahren in der Hattinger Fußgängerzone künftig eingeschränkt werden. Die Fraktion hat beantragt, das Radeln in engen Bereichen wie der Heggerstraße, am Untermarkt oder im Krämersdorf zwischen 9 und 19 Uhr zu verbieten. In den übrigen Bereichen der Altstadt soll weiterhin Schrittgeschwindigkeit gelten. Eine fahrradfreundliche Innenstadt sei zwar wichtig, die aktuelle Regelung führe jedoch bei vielen Fußgängern zu einem Unsicherheitsgefühl. Beim Thema Radverkehr in der Innenstadt fordern die Grünen außerdem mehr Abstellmöglichkeiten für Lastenräder und verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt, um die Sicherheit zu erhöhen.
In Hattingen gibt es immer mehr E-Ladepunkte
In Hattingen stehen neben dem Verkehr in der Kommunalpolitik heute (14. September) auch Klima-Themen auf der Agenda. So zeigt der neue Energiebericht, dass Hattingen dank Ökostrom seine CO2-Emissionen bei den städtischen Gebäuden deutlich gesenkt hat. Gleichzeitig schreitet der Ausbau der E-Mobilität voran. Im gesamten Stadtgebiet gibt es laut Verwaltung mittlerweile 100 öffentliche Ladepunkte für Elektroautos an 63 Ladesäulen. Konkrete Projekte sind bereits in der Umsetzung: So wurde an der Werksstraße im Rahmen des sogenannten Deutschlandnetzes ein neuer Schnellladepark mit zwölf Plätzen, darunter zwei für größere Fahrzeuge, eröffnet. Trotz der Klima-Fortschritte belaufen sich die gesamten Energie- und Wasserkosten der städtischen Gebäude noch immer auf rund 3,25 Millionen Euro jährlich. Allein die Schulen verursachen dabei knapp 70 Prozent der städtischen Heizkosten. Um diese Ausgaben langfristig zu senken, plant die Verwaltung für die Jahre 2026 und 2027 Investitionen von rund 3,16 Millionen Euro, unter anderem für umfassende Dachsanierungen am Schulzentrum Holthausen. Der hohe Energiebedarf in Schulen und städtischen Wohnheimen liegt oft an veralteter Technik und langen Nutzungszeiten. Mit der Umrüstung auf LED-Beleuchtung und modernen Heizungsanlagen will die Stadt dem entgegenwirken.
