
Hattinger nach Axt-Angriff verstorben
Nach der lebensgefährlichen Attacke Ende August (31.08.) in Hattingen-Niederwenigern auf einen 61-Jährigen ist der Mann im Krankenhaus gestorben. Der Bruder des Opfers sitzt in Untersuchungshaft. Er soll mit einer Axt zugeschlagen haben.
Veröffentlicht:
Hattingen-Niederwenigern: Bruder in U-Haft
In Hattingen wurde am Montagnachmittag vor drei Wochen (31.08.) der 61-jährige Mann in der Breddestraße im Hattinger Stadtteil Niederwenigern lebensgefährlich verletzt, gestern (17.09.) ist er im Krankenhaus gestorben. Das hat die Hagener Polizei mitgeteilt. Vor drei Wochen fanden Rettungskräfte das Opfer vor einem Wohnhaus und haben nach der Erstversorgung einen Hubschrauber angefordert, der den Mann direkt in eine Spezialklinik flog. Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft schwebte der Hattinger bis gestern weiter in Lebensgefahr. Mittlerweile haben die Behörden einen Tatverdächtigen ermittelt: Es handelt sich um den 54-jährigen Bruder des Opfers. Nach bisherigen Erkenntnissen der eingerichteten Hagener Mordkommission hat er bei der Tat eine Axt benutzt. Ein Haftrichter am Amtsgericht Essen hat Anfang September (01.09.) einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Zu den genauen Hintergründen der Gewalttat äußern sich die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen aktuell noch nicht.