Anzeige
Herdecke: Sanierung der Dortmunder Landstraße verschiebt sich
© Radio Emscher Lippe
Teilen: mail

Herdecke: Sanierung der Dortmunder Landstraße verschiebt sich

Die dringend nötige Erneuerung der Dortmunder Landstraße in Herdecke lässt weiter auf sich warten. Vor 2030 rücken die Bagger wohl nicht an, was in der Lokalpolitik für großen Unmut sorgt.

Veröffentlicht:

Anzeige

Wer auf der Dortmunder Landstraße zwischen Herdecke und der Stadtgrenze zu Dortmund unterwegs ist, braucht weiterhin gute Stoßdämpfer. Die Sanierung der Straße wurde vom Landesbetrieb Straßen.NRW weiter nach hinten verschoben. Zuletzt hieß es, die Arbeiten an der L684 könnten im Jahr 2028 starten. Nach neuesten Informationen wird es nun aber voraussichtlich frühestens 2030 losgehen. Die eigentliche Bauzeit wird dann noch einmal auf rund zwei Jahre geschätzt. Auch die Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer liegt damit vorerst auf Eis.

Anzeige

Stadt kann nicht selbstständig tätig werden

Anzeige

Die Lokalpolitik fühlt sich vom zuständigen Landesbetrieb im Stich gelassen. Das Problem dabei: Die Stadt Herdecke kann nicht selbst handeln oder Maßnahmen vorziehen, da es sich um eine Landesstraße handelt. Lediglich die gesetzliche Verkehrssicherungspflicht zwingt Straßen.NRW dazu, die schlimmsten Fahrbahnschäden provisorisch zu flicken. Um den politischen Druck zu erhöhen, hat die SPD-Landtagsabgeordnete Kirsten Stich nun eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Sie fordert transparente Erklärungen, warum die Maßnahme auf der Stelle tritt und sucht nach Wegen, den Baubeginn doch noch vor 2030 zu realisieren.

Anzeige

Auswirkungen auf Planungen der Stadt

Anzeige

Die ständigen Verzögerungen auf Landesebene haben direkte Auswirkungen auf die städtische Planung in Herdecke. Unter der Dortmunder Landstraße muss durch die Stadt zwingend ein Kanal erneuert werden. Diese Tiefbauarbeiten müssen punktgenau mit dem Straßenbau des Landes abgestimmt werden, um doppelte Bauarbeiten und unnötige Sperrungen zu vermeiden. Da sich die Stadt an den Zeitplan des Landes anpassen muss, bleibt auch dieses kommunale Infrastrukturprojekt blockiert.

Anzeige
Anzeige
Anzeige