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Hoher Krankenstand und Aufruf zur Grippeimpfung
© AOK/colourbox/hfr.
Atemwegsinfektionen machen derzeit den Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis stark zu schaffen. Die Krankschreibungen deswegen verursachen 25,5 Prozent aller Fälle.
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Hoher Krankenstand und Aufruf zur Grippeimpfung

Im Ennepe-Ruhr-Kreis bleiben die Krankenstände auf einem hohen Niveau. Vor allem Atemwegserkrankungen sorgen für viele Ausfälle, weshalb die AOK NordWest nun dringend zur Grippeschutzimpfung rät.

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Laut einem aktuellen Bericht der AOK NordWest haben die Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis weiterhin stark mit Atemwegsinfektionen zu kämpfen. Bereits im ersten Halbjahr 2026 waren diese mit einem Anteil von 25,5 Prozent an allen Ausfällen der mit Abstand häufigste Grund für Krankschreibungen. Erst danach folgten Muskel- und Skeletterkrankungen sowie Verdauungsprobleme. Insgesamt fehlten die Beschäftigten in den ersten sechs Monaten durchschnittlich knapp 14 Tage im Job.

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Grippeimpfung bisher nicht stark nachgefragt

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Da die Krankenkasse für die kommenden Herbstwochen einen weiteren Anstieg der Virusinfektionen erwartet, appelliert sie an die Bevölkerung, sich jetzt gegen die Grippe impfen zu lassen. Für den Gesundheitsschutz vor Ort bedeutet das, dass besonders ältere und gefährdete Menschen aktiv werden sollten. Bei ihnen können Grippeinfektionen schwere Folgen wie Lungenentzündungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Dennoch ist die Impfbereitschaft in der Region nach Angaben der AOK weiterhin viel zu niedrig: Im vergangenen Jahr ließ sich in Westfalen-Lippe nur rund jeder Vierte der über 60-Jährigen gegen die gefährliche Influenza impfen.

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Impfungen in Arztpraxen und Apotheken

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Die beste Zeit für die Immunisierung sind die Monate Oktober und November. Für gesetzlich Versicherte ist die Impfung kostenlos, ihr benötigt beim Termin lediglich eure elektronische Gesundheitskarte. Durchgeführt wird die Impfung bei allen Hausärztinnen und Hausärzten sowie in Apotheken, sofern das Personal dort speziell dafür fortgebildet ist.

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Grippe vs. Grippaler Infekt

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Die echte Influenza-Grippe wird häufig mit einem harmlosen grippalen Infekt verwechselt. Während eine Erkältung meist langsam mit Schnupfen und Heiserkeit beginnt, verläuft die Virusgrippe oft deutlich schwerer mit plötzlichem, hohem Fieber, starken Kopf- und Muskelschmerzen sowie trockenem Reizhusten. Nach einer Impfung dauert es bis zu 14 Tage, bis der vollständige Schutz im Körper aufgebaut ist. Da sich die Grippeviren stetig verändern, wird der eingesetzte Impfstoff jedes Jahr neu an die zu erwartenden Varianten angepasst.

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Für wen wird die Grippeimpfung besonders empfohlen?

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Die Ständige Impfkommission rät besonders Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, chronisch Kranken sowie medizinischem und pflegerischem Personal zur jährlichen Impfung.

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