Jugendämter nehmen auch bei uns mehr Kinder in Obhut

Die Jugendämter haben vergangenes Jahr wieder mehr Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Bei jedem vierten Fall geschah das auf eigenen Wunsch des Kindes oder Jugendlichen. Diesen Anteil kann z.B. die Stadt Witten bestätigen. Zu diesen Fällen zählten dann aber auch die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten, heißt es aus Witten. Gründe für eine Inobhutnahme könnten unter anderem physische und psychische Gewalt sein, heißt es von der Stadt Ennepetal. Ein anderes Beispiel ist mangelnde Fürsorge der Eltern. Sei es wegen akuter Krankheit oder Drogenkonsum. Wie die Stadt Herdecke erklärt, handelt es sich aber immer um Einzelfallentscheidungen. Grundsätzlich sind die Jugendämter verpflichtet, die Kinder in Obhut zu nehmen, wenn sie um Schutz bitten.

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