Krankenhäuser im EN-Kreis gut vorbereitet

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EN: Zwei weitere Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind an den Folgen von Corona gestorben, das war gestern bekannt geworden. Damit sind es jetzt insgesamt drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus. Die aktuellen Zahlen zeigen aber auch: Nur wenige Erkrankte müssen stationär behandelt werden. Sollte sich das ändern, sind die Kliniken gut vorbereitet.

Herdecke & Witten

Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke hat zum Beispiel eine spezielle Isolierstation samt Infektionsambulanz eingerichtet. Außerdem wurde die Anzahl der Intensivbetten deutlich aufgestockt. Auch im Marien Hospital Witten stehen viele vollausgestattete intensivmedizinische Betten zur Verfügung - und das Personal wurde und wird dort fortlaufend für den Einsatz in der Intensivmedizin geschult.

Hattingen & Schwelm

Das Evangelische Krankenhaus Hattingen hat erst kürzlich wegen Corona seine Intensiv-Kapazitäten verdoppelt. Und vom Helios Klinikum Schwelm heißt es, man habe sich bestmöglich auf die Situation vorbereitet. Das Intensivteam sei in den letzten Wochen nochmal extra geschult worden und es sei ein Krisenstab eingesetzt.

Register zeigt tagesaktuelle Intensiv-Auslastung

DIVI-IntensivRegister, hier am Beispiel des Helios Klinikums Schwelm© Radio Ennepe Ruhr
DIVI-IntensivRegister, hier am Beispiel des Helios Klinikums Schwelm
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Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin bietet online das "DIVI IntensivRegister". Es zeigt die aktuelle Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche der Kliniken Deutschlands. Hier könnt ihr beispielsweise durch die Eingabe der Klinikstandorte im Ennepe-Ruhr-Kreis (Witten, Hattingen, Schwelm oder Herdecke) sehen, wie die aktuelle Lage in unseren Krankenhäusern ist:

https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

  • Ein grüner Punkt bedeutet dabei, dass Plätze verfügbar sind.
  • Gelb heißt: Die Plätze sind begrenzt.
  • Orangerot steht dafür, dass keine Intensivbetten in diesem Bereich verfügbar sind.

Dabei unterscheidet das Register vereinfacht gesagt zwischen "einfachen" Intensivplätzen ohne Beatmung (Low-Care), Betten mit Beatmungsmöglichkeit (High-Care) und Plätze mit Technik für sehr schwere Lungenschäden (ECMO). Eine ausführlichere Erläuterung gibt es unter der Tabelle auf der Webseite.


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