Kreis bleibt Pendlerhochburg

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EN: Mehr als die Hälfte der bei uns lebenden Beschäftigten arbeitet nicht hier. Über 50 Prozent pendeln aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis heraus zur Arbeit. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor. Für jeweils über 9.000 EN-ler gehts nach Bochum oder Wuppertal zum Job. Dahinter folgen Hagen und Dortmund. Eine Hauptursache für den Pendelboom: es fehlt an bezahlbaren Wohnungen in den Städten. Immer mehr Menschen können sich das Wohnen dort, wo in den letzten Jahren besonders viele Jobs entstanden sind, nicht mehr leisten. Die Folge: lange Staus und überfüllte Züge. Knapp 48.000 Menschen pendeln aber auch in unseren Kreis, um zu arbeiten. Unterm Strich fahren täglich aber mehr raus als rein.

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