Lage der regionalen Wirtschaft bleibt kritisch

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EN: Die südwestfälische Industrie- und Handelskammer hat eine Blitzumfrage gemacht. Die aktuelle Geschäftslage ist in den letzten 25 Jahren noch nie so schlecht bewertet worden wie zurzeit.

Besonders hart getroffen hat die Krise die Reisebranche, wo fast die Hälfte der Betriebe die Pleite fürchtet. Handel und Gastronomie leiden unter den Hygieneauflagen und der Kaufzurückhaltung der Menschen. Vielen Industriebetrieben sind Aufträge weggebrochen, vor allem den Autozulieferern.

Der Blick in die Zukunft ist optimistischer: Über die Hälfte der Unternehmen glaubt, dass es ab dem nächsten Jahr langsam aufwärts geht. Mit Kurzarbeit versuchen die Firmen, ihr Personal zu halten.

SIHK fordert Investitionen in die Zukunft

Viele Unternehmen machen durch die Corona-Krise aktuell schlechte Geschäfte und verzichten auf Investitionen. Aber die Mehrheit hofft, dass es ab dem nächsten Jahr zumindest langsam bergauf geht, zeigt die Umfrage der Industrie- und Handelskammer hier im Kreis und der Region.

Von der Politik fordert die SIHK Investitionen in die Digitalisierung und die Infrastruktur. Und die Rahmenbedingungen müssten stimmen, zum Beispiel beim Thema Steuern. Denn wenn der Staat jetzt in der Krise Gelder gibt und sich die gleich danach über höhere Steuern zurückholt, würde das vielen Betrieben den Weg aus der Krise schwer machen.

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