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Mann aus Gevelsberg wird europaweit gesucht: neue Einsätze
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Mann aus Gevelsberg wird europaweit gesucht: neue Einsätze

Ein Mann aus Gevelsberg wird europaweit gesucht. Nach Sabotageakten an mehreren Umspannwerken gibt es jetzt neue Einsätze.

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Mann aus Gevelsberg nach Strom-Sabotage weiter auf der Flucht: Aktuelle Infos

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Noch immer wird der Mann aus Gevelsverg europaweit gesucht. Unter der Leitung der Kölner Polizei laufen aktuell landesweite Einsätze nach Sabotageakten an Umspannwerken. Die Polizei Köln meldet am Montagnachmittag (07. September), dass nun auch Ermittlungen wegen eines aufgeschnittenen Zaunes am Umspannwerk im Kreis Wesel aufgenommen werden. Jetzt wird die Anlage mit dem Betreiber überprüft. Eine 60-köpfige Ermittlungsgruppe wertet derzeit Unterlagen aus dem Besitz des Gesuchten aus. Es geht um mögliche weitere Tatorte im gesamten Bundesgebiet. Am Nachmittag gab es einen Einsatz zwischen Remscheid und Wuppertal, das hat die Polizei Köln auf Nachfrage von Radio Ennepe Ruhr bestätigt (Montag, 07. September, 14 Uhr). Am Sonntag (06. September) gab es auch einen Großeinsatz im Hambacher Forst bei Köln. Am Freitag (04. September) hatte es wegen eines Hinweises in einem Bekennerschreiben einen großen Einsatz auf dem Gelände rund um das Kraftwerk Weisweiler bei Aachen gegeben. In Gevelsberg durchsuchten Einsatzkräfte am Freitag (04. September) das Wohnhaus eines Mannes - Einsatzkräfte hatten die Wohnung des Gevelsbergers gestürmt und dort Sprengstoff gefunden. Am Freitag (04. September) stürmte auch ein Spezialeinsatzkommando rund 100 Kilometer entfernt von der Adresse des Gesuchten einen Lkw in einem Wald in Niederzier. Der Lkw soll zu einem Wohnmobil umgebaut sein und dem Tatverdächtigen gehören. Aktuell ist der 48-jährige Gevelsberger weiter auf der Flucht (Stand: 07. September, 12:45 Uhr).

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Zum Hintergrund der Anschläge des Gevelsbergers auf das deutsche Stromnetz

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Innerhalb weniger Tage hat es in insgesamt drei Bundesländern mehrere Anschläge auf Umspannwerke gegeben. Nach den Anschlägen aufs Stromnetz in NRW und Brandenburg sind auch in Sachsen Sprengvorrichtungen entdeckt worden. Bei den Sabotageakten nutzte der Täter unter anderem selbstgebaute Raketen, um leitfähiges Material in Höchstspannungsleitungen zu schießen. Dadurch sollten Kurzschlüsse in den Anlagen ausgelöst werden. "Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ist ein Verbrechen", heißt es in einem der Bekennerschreiben. Ein 46-jähriger Gevelsberger gilt laut Polizei als mutmaßlicher Verfasser von Bekennerschreiben, in denen Taten in Brandenburg, Rheidt, Dormagen und Weisweiler aufgeführt sind.

Da in den Dokumenten noch weitere Einrichtungen der kritischen Infrastruktur genannt werden, sind dort nun ebenfalls Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei will die betroffenen Anlagen so vor möglichen weiteren Angriffen schützen und mögliche Gefahren abwehren.

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Hinweise zum gesuchten Gevelsberger Strom-Saboteur

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Die Polizei und Staatsanwaltschaft in Brandenburg und NRW haben jetzt einen gemeinsamen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen Gevelsbergers gestartet und bitten um Hinweise. Um die Taten schnellstmöglich aufzuklären, bitten die Ermittler um Hinweise. Dafür wurde das Hinweisportal NRW freigeschaltet, über das Zeugen unkompliziert Beobachtungen oder Dateien übermitteln können. Die Ermittlungen richten sich gegen gezielte Sabotageakte an Stromnetzen in mehreren Städten. Das Vorgehen der Täter auf kritische Infrastruktur erfordert eine bundeslandübergreifende Zusammenarbeit, weshalb auch Kräfte aus Brandenburg an den Einsätzen in NRW beteiligt sind. Für Hinweise zum Fall in Brandenburg ist ein Hinweistelefon unter der Rufnummer 0331-505950 (rund um die Uhr erreichbar) geschaltet.

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