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Marien Hospital Witten erhält wichtiges Hygiene-Siegel
© Marien Hospital Witten
Dr. Sabine Edlinger (rechts), Geschäftsführerin der St. Elisabeth Gruppe, Dr. Sabine Klinke-Rehbein (2. von links), Abteilungsleitung Ärztlicher und sozialpsychiatrischer Dienst, Gesundheitsschutz des Ennepe-Ruhr-Kreises, Andrea Heeren (links), Amtsapothekerin für die Apotheken- und Arzneimittelaufsicht des Ennepe-Ruhr-Kreises, Lisa Selle (2. von rechts) Hygienefachkraft, Hygienemanagement der St. Elisabeth Gruppe, und Jan-Peter Röing genannt Nölke (mitte), Ärztliche Gesamtleitung Hygienemanagement der St. Elisabeth Gruppe mit dem MRE-Qualitätssiegel, das den vorbildlichen Umgang mit multiresistenten Erregern im Marien Hospital Witten bestätigt.
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Marien Hospital Witten erhält wichtiges Hygiene-Siegel

Das Marien Hospital in Witten ist für seinen vorbildlichen Umgang mit multiresistenten Keimen ausgezeichnet worden. Das Krankenhaus hat das sogenannte MRE-Qualitätssiegel des Landes NRW erhalten.

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Das Marien Hospital in Witten hat erfolgreich bewiesen, dass es beim Thema Hygiene strengen Standards folgt. Dafür wurde der Klinik nun offiziell das MRE-Qualitätssiegel des Landeszentrums für Gesundheit Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Auszeichnung bestätigt, dass das Krankenhaus vorbildlich mit multiresistenten Erregern umgeht. Diese Keime, zu denen unter anderem MRSA gehören, sind unempfindlich gegen mehrere Antibiotika und lassen sich mit Standardmedikamenten oft nicht mehr bekämpfen. Das frisch verliehene Zertifikat ist nun für zwei Jahre gültig.

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Hohes Maß an Sicherheit für Patienten

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Für die Patienten vor Ort bedeutet das Siegel ein hohes Maß an Sicherheit. Um die Auszeichnung zu bekommen, musste das Wittener Krankenhaus zahlreiche Kriterien erfüllen und nachweisen. Dazu gehören ausreichend Hygienefachkräfte im Haus, regelmäßige interne Schulungen für das Personal sowie strenge Kontrollen bei der Händedesinfektion. Zudem müssen die Patienten bei der Aufnahme über mögliche Risiken aufgeklärt und gezielt auf entsprechende Keime getestet werden.

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Was multiresistente Erreger so gefährlich macht

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Viele Menschen tragen multiresistente Erreger unbemerkt auf der Haut oder den Schleimhäuten. Für gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem sind diese Keime in der Regel völlig harmlos. Gefährlich wird es jedoch, wenn die Erreger von außen ins Krankenhaus mitgebracht werden. Bei Patienten mit offenen Wunden oder einem geschwächten Immunsystem können sie schwere Infektionen auslösen, die aufgrund der Antibiotika-Resistenz nur sehr schwer zu behandeln sind. Ein lückenloses Hygienemanagement ist daher der wichtigste Schutz im Klinikalltag.

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