Mehrere Verletzte in Swingerclub "Steinenhaus"

Plötzlich wird einem schwarz vor Augen und man fällt einfach um - Kohlenmonoxid-Vergiftungen sind tückisch. Deshalb kam es gestern zum Großeinsatz an der Grenze zwischen Hattingen und Witten. Allerdings an kurioser Einsatzstelle: In einem "Erlebnisclub".

© Stefan Erdmann / Radio Ennepe Ruhr

Hattingen: Die Feuerwehr musste Samstagabend zu einem Großeinsatz ausrücken. Im "Steinenhaus-Erlebnisclub" waren zwei Gäste zusammengebrochen, einer davon war nicht ansprechbar. Sie kamen direkt ins Krankenhaus.

Feuerwehr konnte nicht alle untersuchen - manche Gäste sind schnell abgereist

Auch eine Mitarbeiterin der Rettungsdienstes klagte beim Einsatz über Beschwerden, später auch noch weitere Gäste. Deshalb räumten Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz das Gebäude. Über 300 Menschen waren da noch im Haus. Die Gäste konnten sich während des Einsatzes in Linienbussen aufwärmen.

Rund 200 Gäste haben die Rettungskräfte am Schloss Kemnade im Laufe der Nacht dann untersucht, einige waren nach direkt der Evakuierung abgehauen. Insgesamt elf Verletzte zählte die Feuerwehr zum Schluss.

Straßensperrung bis in die Nacht

Während des Einsatzes war die Straße "Im Hammertal" zwischen Buchholzer und Wittener Straße bis in die Nacht komplett dicht. Was genau die erhöhten Kohlenmonoxidwerte ausgelöst hat, ist noch nicht genau klar. Feuerwehr, Schornsteinfeger und Gasversorger konnte zunächst nichts finden.

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