
Nach Messerattacke wird mutmaßliche Tatwaffe untersucht
Nach der Messerattacke auf eine Familie in Witten wird die mutmaßliche Tatwaffe in einem Labor untersucht. Das sagte uns die Staatsanwaltschaft Bochum auf Anfrage. Wie berichtet soll am Samstag ein 40-Jähriger auf seine Kinder und seine Ehefrau eingestochen haben - der 13-Jährige Junge starb kurz nach der Tat. Motiv und Tathergang sind weiter unklar, sagt die Staatsanwaltschaft. Der Vater sitzt in Untersuchungshaft und schweigt. Videos oder Aufnahmen von Überwachungskameras gebe es nicht. In der Wohnung soll es zu einem Streit gekommen sein, der auf der Straße weiterging. Aktuell befragt die Polizei eine "große Anzahl" Zeuginnen und Zeugen - das wird noch die nächsten Tage dauern. In ein bis zwei Wochen sollten auch die Ergebnisse aus dem Labor zur mutmaßliche Tatwaffe da sein. Die Trauer in Witten ist groß, gestern gab es eine Schweigeminute.
Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 04:24