Anzeige
Nachhaltigkeitspreis der Stadtwerke Witten
© Stadtwerke Witten
Teilen: mail

Nachhaltigkeitspreis der Stadtwerke Witten

Beim Wittener Nachhaltigkeitspreis gibt es in diesem Jahr gleich neun Gewinnerinnen und Gewinner. Die Stadtwerke haben den Preis zum fünften Mal vergeben, sie zeichnen damit lokale Projekte aus, die sich für ein soziales Miteinander oder den Umweltschutz einsetzen. Auf dem ersten Platz steht die Caritas im Marienviertel mit ihrem "Freiwilligen Besuchsdienst". Ehrenamtliche besuchen seit zwei Jahren regelmäßig Menschen, die einsam sind, oder machen Ausflüge mit ihnen. Den zweiten Platz teilen sich geplante kostenlose Natur- und Umweltnachmittage für Familien mit Kindern und der Campus-Garten der Uni Witten/Herdecke. Alle Gewinnerinnen und Gewinner:

1. Platz: Caritas im Marienviertel – Freiwilliger Besuchsdienst – 4.000 Euro 

Um der Vereinsamung von Mitmenschen vorzubeugen, hat die Caritas im Marienviertel den Freiwilligen Besuchsdienst ins Leben gerufen. Seit zwei Jahren statten aktuell 14 Ehrenamtliche einsamen Bürger:innen regelmäßige Besuche ab.

2. Platz: Grünschnabel – Natur- und Umweltpädagogik auf dem Hohenstein – 2.000 Euro 

Mit dem „Familien entdecken Natur – Jahresprojekt am Hohenstein“ möchte Grünschnabel vier interaktive, kostenlose Natur- und Umweltnachmittage für Familien mit Kindern im beliebten Naherholungsgebiet anbieten. Dabei unternehmen die Teilnehmenden praxisnahe Aktivitäten rund um heimische Tiere und Biodiversität.

2. Platz: Universität Witten/Herdecke – Campus-Garten – 2.000 Euro 

Seit über 30 Jahren ist die Gartenarbeit fest in der Lehre der Universität Witten/Herdecke verankert, insbesondere im studienbegleitenden Studium fundamentale. Jährlich engagieren sich bis zu 60 Studierende und reflektieren zugleich ökologische Zusammenhänge.

3. Platz: Herbeder Ideenwerkstatt – „Herbede putzt sich heraus“ – 1.500 Euro 

Gemeinsam den Stadtteil entwickeln – das hat sich die Herbeder Ideenwerkstatt zur Aufgabe gemacht. Beim Projekt „Herbede putzt sich heraus“ engagieren sich die Mitglieder einmal monatlich für einen lebenswerten und gepflegten Stadtteil.

4. Platz: Brenschenschule – Nachhaltigkeit im Schulalltag – 400 Euro 

Die Brenschenschule versteht Nachhaltigkeit als einen langfristigen Lernprozess, der im Schulalltag beginnt. Mit kleinen aber konsequenten Schritten setzt sie sich füreinander und für die Umwelt ein. Ziel ist es, dass den Schulkindern Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch lernen, sondern aktiv erleben und Verantwortung übernehmen.

4. Platz: Hüllbergschule – Zukunftswerkstatt – 400 Euro 

Im Rahmen der etablierten Zukunftswerkstatt sollen die Schüler:innen der Hüllbergschule Hochbeete neu bepflanzen. Bei dem Projekt lernen Kinder, Verantwortung für Pflanzen zu übernehmen sowie den Ursprung von Obst und Gemüse. 

4. Platz: Ev. Kindergarten Kinderarche – AckerRacker – 400 Euro 

Der evangelische Kindergarten Kinderarche transformiert sich aktuell zu einer AckerRacker Kita. Während der künftige Acker zur Bewirtschaftung mit Gemüse und anderen Nutzpflanzen durch die Kinder bereits angelegt ist, werden die Fachkräfte rund um die Themen Ackeranbau, Ernährung und Nachhaltigkeit geschult.

4. Platz: Blote-Vogel-Schule – Kräutergarten – 400 Euro 

An der Blote-Vogel-Schule soll ein Kräutergarten entstehen. In diesem sind Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 8 tätig und erfahren dabei praxisnah Naturbeobachtungen, die Tätigkeit mit den Pflanzen sowie Ernährungskunde. 

4. Platz: OGS Rüdinghausen – Garten-AG – 400 Euro 

Die Garten-AG der OGS Rüdinghausen setzt sich aktiv dafür ein, Nachhaltigkeit an der Grundschule nicht nur zu thematisieren, sondern praktisch erlebbar zu machen. Durch gemeinsames Planen, Bauen und Pflegen werden grüne Lernorte geschaffen, an denen Schüler:innen ökologische Zusammenhänge verstehen und Verantwortung für Umwelt und Natur übernehmen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 04:39

Anzeige
Anzeige
Anzeige