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Neue Obstbaumwiese in Witten an der Bibliothek gepflanzt
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Neue Obstbaumwiese in Witten an der Bibliothek gepflanzt

Direkt neben der Wittener Bibliothek und dem Märkischen Museum wächst eine neue Obstbaumwiese heran. Das Projekt soll das Stadtbild bereichern und Kindern die Natur näherbringen.

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An der Husemannstraße in Witten entsteht eine neue Grünfläche mit alten Obstbaumsorten. Diese Woche haben Bürgermeister Dirk Leistner und Auszubildende der Stadt die ersten Bäume direkt hinter der Bibliothek und dem Märkischen Museum gepflanzt. Entstanden ist die Idee schon im vergangenen Sommer, als Kinder bei einer Aktion Äpfel und Birnen aus Pappe gebastelt haben.

Aus dem anfänglichen Wunsch, den Kindern einen echten Obstbaum zum Beobachten zu geben, ist jetzt ein größeres Naturprojekt geworden. Weil zunächst das Geld für die Umsetzung fehlte, vermittelte die Wirtschaftsförderung eine Partnerschaft mit der Gelsenkirchener Bäckerei Malzers, die das Ganze jetzt finanziert. Die Wiese soll vor allem jungen Wittenern im Jahresverlauf zeigen, wie Pflanzen wachsen, blühen und schließlich Früchte tragen.

Damit die neuen Bäume auch in trockenen und heißen Sommermonaten überleben, haben die Beteiligten ein spezielles Gieß- und Pflegekonzept erarbeitet. So soll sichergestellt werden, dass die Obstwiese gut versorgt ist und langfristig wachsen kann.

Gerade in dicht bebauten Innenstädten helfen zusätzliche Grünflächen, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Die Bäume spenden Schatten, senken die Temperaturen und bieten durch ihre Blüten einen wichtigen Lebensraum für Bienen und andere Insekten.

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