Neun Kandidaten für eine Stadt

Am 13. September ist Kommunalwahl im Ennepe-Ruhr-Kreis. In jeder Stadt werden Bürgermeister und Räte gewählt. Außerdem stehen Landrat und Kreistag zur Wahl.

© Radio Ennepe Ruhr

Sonja Leidemann (unterstützt von SPD, FDP)

seit 2004 Bürgermeisterin von Witten© Sonja Leidemann
seit 2004 Bürgermeisterin von Witten
© Sonja Leidemann

Als Bürgermeisterin ist es mir wichtig ...

... Witten sicher durch schwierige Zeiten zu führen.

Das wichtigste Projekt in den nächsten Jahren ist ...

... der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, das 100 Mio. € Schulsanierungspaket, die Rathaussanierung …

Mein Lieblingsort ist ...

... mein Garten.

Lars König (CDU)

seit knapp 20 Jahren Vorstandsmitglied der CDU Witten© Lars König
seit knapp 20 Jahren Vorstandsmitglied der CDU Witten
© Lars König

Stefan Borggraefe (Piraten)

Fraktionsgeschäftsführer der RVR-Piraten (unterstützt von "Die Partei")© Stefan Borggraefe
Fraktionsgeschäftsführer der RVR-Piraten (unterstützt von "Die Partei")
© Stefan Borggraefe

Als Bürgermeister ist es mir wichtig …

… die Menschen in Witten besser und verständlicher über die Vorhaben der Stadtverwaltung und die Arbeit des Stadtrates zu informieren. Ich werde wie bisher schon als Ratsmitglied weiter gut für die Probleme und Ideen der Menschen erreichbar und ansprechbar sein. Als Bürgermeister will ich nicht elitär und abgehoben sein, sondern gemeinsam mit allen Wittenerinnen und Wittenern unsere Stadt zusammen voranbringen!

2. Das wichtigste Projekt in den nächsten Jahren ist …

... Witten fit machen für die Zukunft durch eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung, einer Wirtschaftsförderung, die stärker auf IT-, Hightech und Klimaschutz ausgerichtet wird, mehr Grün in der Innenstadt, besseren Bedingungen für Fuß- und Radverkehr und besseren ÖPNV. So wird Witten gesünder, moderner und leistet seinen Beitrag zur Lösung der Klimakrise.

Mein Lieblingsort ist ...

… die Burgruine Hardenstein.

Ulla Weiß (Die Linke)

seit 2014 Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat Witten© Ulla Weiß
seit 2014 Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat Witten
© Ulla Weiß

Als Bürgermeisterin ist es mir wichtig ...

... die Stadt sozial und ökologisch umzugestalten, damit alle Menschen in Witten gut leben können.

Das wichtigste Projekt in den nächsten Jahren ist ...

... der Klimawschutz und die Anpassung an den Klimawandel unter Einbeziehung sozialer Aspekte.

Mein Lieblingsort ist ...

... der Helenenberg mit seinem Aussichtsturm und den Spazierwegen.

Richard Surrey (WBG)

Zahnarzt© Richard Surrey
Zahnarzt
© Richard Surrey

Peter Skotarzik (Witten Direkt)

© Peter Skotarzik
© Peter Skotarzik

Als Bürgermeister ist es mir wichtig …

... dass sich alle Bürger/innen, ob alt, ob jung, reich oder arm, stark oder schwach, wohl fühlen in unserer Stadt, das den Schwachen ( Kinder, Alte, Kranke, Arme) unter Ihnen die uneingeschränkte Solidarität der hier lebenden Gesellschaft gewiss ist, das alle Bürger/innen wieder mehr Vertrauen der Politik und Verwaltung entgegen bringen können, das Ihnen mehr Möglichkeiten gegeben wird sich aktiv in die Entwicklung unserer Stadt, das jeder Bürger/in sagen kann, Witten ist lebenswert und liebenswert und das aus Liebe zu Witten!

Das wichtigste Projekt in den nächsten Jahren ist …

... neben den vielen, vielen „Baustellen“ die es heißt anzupacken, steht ganz oben auf unserer Liste die Gründung eines Behindertenbeirat, wie es Ihn in immer mehr Gemeinden schon seit Jahren gibt und zukünftig geben wird. Wir werden behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen! 

Mein Lieblingsort ist …

... jeder Platz, jeder Winkel und jede Ecke in Witten!

Michael Hasenkamp (Stadtklima Witten)

© Michael Hasenkamp
© Michael Hasenkamp

Martin Strautz (Bürgerforum)

© Martin Strautz
© Martin Strautz

Als Bürgermeister ist es mir wichtig …

... das Leben der Menschen in Witten zu verbessern. Dafür werde ich nah an den Menschen dran sein, erreichbar sein, zuhören, verstehen. Und zwar dort, wo den Menschen die Lebensqualität verloren geht oder gegangen ist. Es soll für uns alle besser werden, nicht nur für manche.

Das wichtigste Projekt in den nächsten Jahren ist …

… wird die Rettung der Stadt: Arbeitsplätze werden verlorengehen, Mieten werden steigen, die Stadtkasse wird auf neue Hilfsprogramme angewiesen sein. Der Einzelhandel in der Innenstadt wird dringend Hilfe brauchen – und die Menschen brauchen Geld, um einzukaufen. Wir müssen schnell die Probleme erfassen – haben keine Zeit, ein Institut 2 Jahre Analysen erstellen zu lassen – brauchen schnelle, nachhaltige Lösungen und schlanke Wege der Zusammenarbeit, um die Lösungen umzusetzen. Ich werde mein Bürgermeistergehalt für ein Jahr halbieren, um Menschen und Projekte zu unterstützen, die ihr Engagement einbringen, um uns durch diese Krise zu helfen.

Mein Lieblingsort ist ...

… die untere Bahnhofstraße. Hier liegen die Probleme offen – und manchmal auch die Lösungen. Die Spannung dazwischen ist groß, es fühlt sich an, als würde sich da etwas entwickeln. Wenn es gut wird, wird es sehr gut. 

Ich werde das unterstützen.

Norman Kerner

© Norman Kerner
© Norman Kerner

Als Bürgermeister ist es mir wichtig ...

... dass der Himmel auf die Erde kommt. Ich möchte das möglich machen, was uns zusammen nach vorne bringt und eine gute Atmosphäre schaffen. 

Das wichtigste Projekt in den nächsten Jahren ist ...

... es sind aufblühende Familien, die es lieben, mit allen Generationen gemeinsam ihr Potenzial zu entfalten um ein Segen zu sein.

Mein Lieblingsort ist ...

... dort, wo ich mit wundervollen Menschen feier, lache, singe und jeder so sein kann wie er ist.

© Radio Ennepe Ruhr
© Radio Ennepe Ruhr

Wahlparty

Wird im Festsaal des Saalbaus stattfinden. Es gibt 150 Plätze: 120 für Politik und 30 für Bürger. Wer zuerst kommt, wird zuerst eingelassen.

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