PCB-Gefahr soll durch Neuregelung minimiert werden

EN: Im Ennepetaler Gewerbegebiet Oelkinghausen hat eine Firma giftiges PCB freigesetzt und auch in Witten gab es einen Fall. Das Land NRW will mit einer Bundesratsinitiative jetzt eine Regelungslücke schließen, mit der die unbeabsichtigte Freisetzung von PCB minimiert wird. Damit verbunden ist eine neue Genehmigungspflicht für bestimmte Betriebe. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die gleichen gefährlichen Stoffe unterschiedlich behandelt werden, so das Umweltministerium. Wenn Unternehmen nicht beabsichtigt, sondern unbeabsichtigt PCB entstehen lassen, soll es den Behörden in Zukunft leichter sein eine umfassende Gesundheitsvorsorge sicherzustellen - schon vor der Inbetriebnahme einer entsprechenden Anlage. Der Bundesrat berät den Antrag heute.

© Ennepe-Ruhr-Kreis

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