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Politische Gewalt nutzt Rechtsextremen
© Universität Witten/Herdecke
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Politische Gewalt nutzt Rechtsextremen

Rechtsextreme Parteien profitieren von Gewalt. Das zeigt ein Forschungsprojekt der Uni Witten/Herdecke, in dem untersucht wurde, wie politische Gewalt Hitler und Mussolini gestärkt hatte. Die Ergebnisse der Forschungen sind eindeutig, heißt es. In italienischen Gemeinden und deutschen Landkreisen, in denen politische Gewalt auftrat, gewannen Mussolinis Faschisten und Hitlers Nationalsozialisten überdurchschnittlich viele Stimmen. Neuere Studien deuten demnach darauf hin, dass auch im heutigen Deutschland Gewalt rechtsradikalen Parteien nützt. Wie sich politische Gewalt eindämmen lässt, lasse sich bislang nicht eindeutig sagen, sagt Projektleiter Prof. Nils-Christian Bormann. Dazu fehlten belastbare Daten. Aber dass die Demokratien im Nachkriegseuropa Macht und Ministerposten bedingungsloser aufteilen als in der Zwischenkriegszeit, sei ein Hoffnungsschimmer.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2026 10:09

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