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Ruhr-Gymnasium in Witten: Stadt gibt Adressen der möglichen Blindgänger-Evakuierung bekannt
© Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services
Schon im vergangenen Juli 2026 musste in Witten wegen eines Bombenfundes evakuiert werden. Die Hilfsorganisationen kümmern sich im Bild dabei um Menschen, die evakuiert werden mussten, aber nicht mehr mobil waren.
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Ruhr-Gymnasium in Witten: Stadt gibt Adressen der möglichen Blindgänger-Evakuierung bekannt

Eine Blindgänger-Evakuierung ist möglich am Wittener Ruhr-Gymnasium. Die Stadt Witten hat jetzt die Adressen für die möglichen Evakuierungspläne bekanntgegeben.

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Eine Evakuierung in Witten wird spontan entschieden

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In Witten am Ruhr-Gymnasium sollten ja eigentlich für das Projekt „Grüner Schulhof“ betonierte Flächen entsiegelt werden. Die obligatorische Auswertung von Luftbildern hat dabei einen Blindgängerverdacht ergeben. Wie die Stadt mitteilt, beginnen die Sondierungsarbeiten in den Herbstferien ab nächstem Montag, dem 19. Oktober. Am Mittwoch, dem 21. Oktober, wird der Verdachtspunkt geöffnet. Bestätigt sich der Fund einer Bombe, plant die Feuerwehr dann direkt kommenden Mittwoch, eben am 21. Oktober, mit einer Evakuierung in einem Radius von 250 bzw. 500 Metern. Die Stadt informiert bewusst schon jetzt, da viele Menschen ihren Urlaub in den Herbstferien fest planen. Laut Feuerwehrchef Mario Rosenkranz ist der Fund einer größeren Fliegerbombe im Innenstadtbereich durchaus wahrscheinlich. Zum Hintergrund: Die Vorbereitungen laufen in Etappen ab: Nach dem Start der Sondierung am 19. Oktober folgen am 20. Oktober die Erdarbeiten. Erst am 21. Oktober wird der Boden endgültig geöffnet, um Klarheit zu schaffen und eine mögliche Entschärfung vorzunehmen. Die Ardeystraße und das Marienhospital liegen außerhalb der geplanten Evakuierungszone. Von einer Räumung wären neben Tausenden Anwohnern auch drei Altenheime, zwei Kitas, das Rathaus sowie weite Teile der Einkaufsstraßen betroffen. Auch der Zugverkehr und der städtische Busverkehr müssten unterbrochen werden.

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So läuft die mögliche Evakuierung in Witten ab

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In Witten kann es demnach am 21. Oktober zu einer Evakuierung kommen. Wer dann nicht privat unterkommt, kann die Sammelstelle im Saalbau Witten an der Bergerstraße 25 nutzen. Fünf Haltestellen für kostenlose Shuttlebusse werden in der Stadt eingerichtet. Zudem schaltet die Stadt am Tag der möglichen Entschärfung ab 8 Uhr zwei Hotlines für allgemeine Fragen und für Menschen, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnung benötigen.

Im Falle einer Räumung plant die Stadt Shuttle-Haltestellen am Marienhospital, am Ossietzkyplatz, am Karl-Marx-Platz, am Rathaus sowie an der Berliner Straße.

Geschäfte in der Bahnhofstraße, das Kaufland und Teile der StadtGalerie müssten dann vorübergehend schließen.

„Die Schulen mit ca. 1.800 Schülerinnen und Schülern sind dank der Ferien schon einmal weitgehend außen vor“, so Feuerwehr-Chef Mario Rosenkranz. Eine Bitte hat er aber noch: „Schaulustige helfen uns nicht, sondern verzögern nur unsere Arbeit. Wer kann, sollte am 21. Oktober den Innenstadtbereich am besten meiden.“
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Diese Wittener Adressen wären von einer Evakuierung betroffen

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Die Stadt Witten hat nun die Adressen der Wohnhäuser bekanntgegeben, die im Fall einer Evakuierung im 500-Meter-Radius ihre Häuser verlassen müssen. Alphabetisch sortiert ist das die Ardeystraße 6-26, Augustastraße 1-80, Bahnhofstraße 1-70, Beethovenstraße 3-31, Berliner Straße 3-10, Bonhoefferstraße 7-21, Breddestraße 1-38, Breite Straße 5-109, Brüderstraße 3-25, Cäcilienstraße 4-27, Casinostraße 1-14, Crengeldanzstraße 1-17, Galenstraße 1-53a, Gartenstraße 1-21, Hammerstraße 1-11, Hauptstraße 2-85, Heilenstraße 3-10, Hinter der Ev. Kirche 1, Im Örtchen 2-3, Johannisstraße 4-26, Karl-Marx-Platz, Kesselstraße 4-29, Konrad-Adenauer-Straße 1-24, Kronenstraße 1-19, Küsterigge 9-13, Lev-Hasharon-Platz, Luisenstraße 4-19, Lutherstraße 2-34, Marktstraße 1-16 (inkl. Rathaus), Mozartstraße 7-30, Nordstraße 2-25, Oberdorf 1-8, Obergasse 1-3, Oberstraße 2-7, Ortheck 2-6, Ossietzkyplatz, Poststraße 4-13, Rathausplatz, Ruhrstraße 1-24, Schultenhofstraße, Steinstraße 3-18, Synagogenstraße 1-12, Theodor-Heuss-Straße 2-7, Uthmannstraße 8-37, Wideystraße 9-59 und die Wiesenstraße 12-30.

Bei einer 250-Meter-Radius-Evakuierung wären es nicht einmal die Hälfte der Straßen.

Die Stadt Witten gibt aktuelles auf ihrer Homepage bekannt.

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