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Ruhr im Juli fast ausgetrocknet
© Ruhrverband
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Ruhr im Juli fast ausgetrocknet

Ohne Extra-Wasser aus den Talsperren wäre die Ruhr den halben Juli stellenweise ausgetrocknet. Diese Bilanz zieht der Ruhrverband mit Blick auf den vergangenen Monat. Dieser war demnach der wohl trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen vor rund 100 Jahren. Es habe vergangenen Monat 77 Prozent weniger geregnet als üblich, heißt es.. Schon seit vergangenen November waren fast alle Monate überdurchschnittlich trocken. Der Ruhrverband spricht von einer herausfordernden Situation. Den ganzen Juli mussten die Talsperren deswegen Wasser in die Ruhr abgeben - sonst wäre der Fluss an manchen Stellen ausgetrocknet. Der Ruhrverband sagt: Aufgrund des Klimawandels werden Trockenphasen, wie wir sie im Moment erleben, zu einem Teil unserer neuen Lebensrealität. Die Trinkwasserversorgung sei aber nach wie vor sichergestellt und die Talsperren seien noch zu etwa 80 Prozent gefüllt.

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