Rund 200 Einsätze wegen "Sabine"

© Feuerwehr Witten

Im Laufe des Tages gestern hat die Polizei noch rund 80 Einsätze in Folge des Sturmtiefs abgearbeitet. Insgesamt mussten die Feuerwehren von Sonntagnachmittag bis gestern zum frühen Abend rund 200 mal ausrücken. Es bleibt aber beim relativ glimpflichen Verlauf. Es gab keine Verletzten oder Unfälle. Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume und beschädigte Gebäude beschäftigten die Einsatzkräfte. In Wetter bleibt die Heilkenstraße noch bis morgen gesperrt. Dort drohen einige Bäume umzustürzen, die voraussichtlich erst morgen entfernt werden können. Der öffentliche Nahverkehr wird umgeleitet.


Betreten der Wälder weiterhin gefährlich

Nachdem der Sturm «Sabine» abgeflaut ist, sollten Spaziergänger und Freizeitsportler weiterhin nicht die Wälder betreten. Das gilt auch für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Angebrochene Äste und morsche Bäume können jederzeit herabfallen, sagte ein Sprecher des Landesbetriebes Wald und Holz. Welchen Schaden die Orkanböen landesweit in den Wäldern angerichtet haben, ist noch nicht komplett abschätzbar. Die Forstleute müssen sich erst ein Bild von der Lage machen. Die Stadt Schwelm beispielsweise hat gemeldet, dass die städtischen Parkanlagen und Wälder auch noch gesperrt bleiben, bis sie kontrolliert wurden.

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