Schwelm weiht jüdischen Platz ein

Schwelm erinnert an die jüdische Vergangenheit der Stadt.

© Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph

Deshalb wird am Wochenende in der Kirchstraße der Immanuel-Ehrlich-Platz feierlich eingeweiht. Mehr als 250 Jahre lang lebten Juden als Gemeinde in Schwelm. Sie waren anfangs meist Metzger und Viehhändler, später auch anerkannte Ärzte, Fabrikbesitzer und Stadtverordnete. Die bis zu 80-köpfige Schwelmer Gemeinde ließ 1819 eine Synagoge bauen und betrieb auch eine kleine jüdische Schule. Deren letzter Lehrer im 20. Jahrhundert war Immanuel Ehrlich und ist Namensgeber des neuen Platzes in Schwelm. Immanuel Ehrlich starb im Konzentrationslager, mit ihm endete auch das jüdische Leben in Schwelm.


Die Festveranstaltung beginnt am Sonntag, 12.09. um 16 Uhr in der Christuskirche und wird von Bürgermeister Stephan Langhard eröffnet. Der Initiator des Projekts, Marc Albano-Müller, stellt einstige jüdische Mitbürger/innen Schwelms vor. Anschließend setzt sich die Veranstaltung am neuen Platz in der Kirchstraße fort, wo ein Straßenschild und zwei Gedenktafeln enthüllt werden.

Bitte beachten: Für die Teilnahme an der Veranstaltung in der Christuskirche und am neuen Platz gilt die 3G-Regel. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bei:

• Verein für Heimatkunde Schwelm e.V., vfh-schwelm@t-online.de, Tel.: 015732237191 (AB), oder

• Stadt Schwelm, vanvelzen@schwelm.de, Tel.: 02336 801-202.

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