
Schwerer Unfall auf A1 bei Schwelm
Bei einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos auf der A1 in Höhe Wuppertal/Schwelm sind am heute Mittag sieben Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
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Schwelm/Wuppertal: Hilfe auch aus anderen Städten
Gegen 13:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Unfall auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld und dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord gerufen. Auf einer Strecke von rund 100 Metern waren vier Autos zusammengestoßen. Laut Feuerwehr hatten sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits alle Insassen selbstständig aus ihren Fahrzeugen befreien können. Insgesamt sieben Personen wurden vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt. Fünf von ihnen kamen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser nach Hagen und Wuppertal. Zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen, bei einem Patienten konnte anfangs eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Der Einsatz für die Feuerwehr war gegen 15 Uhr beendet. Die Alarmierung erfolgte anfangs über einen sogenannten E-Call, ein automatisches Notrufsystem in einem der verunfallten Fahrzeuge. Als danach weitere Notrufe die genaue Lage geschildert haben, hat die Leitstelle mehr Kräfte geschickt. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen im Einsatz, darunter auch der Leitende Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Hilfe gab es auch durch Einsatzkräfte aus anderen Städten: Feuerwehrleute aus Kamen, die zufällig auf der A1 unterwegs waren, haben angehalten und sofort die Erstversorgung der Verletzten übernommen. Zudem hat sich die Besatzung eines Krankenwagens aus Datteln, die im Stau standen, an den Rettungsarbeiten beteiligt.
