Sechs Spuren auf neuer Talbrücke Volmarstein

Wetter: Die Arbeiten an der ersten Hälfte der neuen Brücke sind abgeschlossen, ab Donnerstag (7.5.) läuft der gesamte Verkehr darüber. Dafür stehen dann schon wieder jeweils drei Spuren zur Verfügung. Das hat der Bauträger des Bundes, DEGES, mitgeteilt.

© Hans Blossey/www.blossey.eu

Als nächstes beginnen der Abriss der maroden alten Brücke und die Arbeiten an der zweiten neuen Hälfte. Ob die Anschlussstelle Volmarstein Richtung Bremen demnächst wieder geöffnet wird, hänge davon ab, wie sich die Verkehrssituation ab Donnerstag entwickle, heißt es von der DEGES.

Anschlussstelle Volmarstein bleibt vorerst gesperrt

Wann die Anschlussstelle Volmarstein wieder öffnet, soll sich nach einer Testphase klären.© Janice Holtz
Wann die Anschlussstelle Volmarstein wieder öffnet, soll sich nach einer Testphase klären.
© Janice Holtz

Grundsätzlich seien schon alle baulichen Voraussetzungen dafür geschaffen, heißt es. Aufgrund der Corona-Pandemie entspreche das derzeitige Verkehrsaufkommen auf der A1 nicht den Durchschnittswerten. Die Verkehrsführung im Baustellenbereich müsse aber auch regulärem Verkehr standhalten, da die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und die des Baustellenpersonals gewährleistet sein müsse.

In der jetzt folgenden Testphase will die DEGES auch Verkehrsberechnungen durchführen. Anschließend entscheidet sie mit Bezirksregierung, Autobahnpolizei und Autobahnmeisterei über einen Termin.

NRW-Verkehrsminister: "Schon jetzt noch größere Entlastung"

© Andreas Buck / FUNKE Foto Services
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Zum Stand der Arbeiten äußerte sich Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst: "Bereits jetzt, mit nur einer fertigen Brückenhälfte, können wir den Verkehrsteilnehmern bereits drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung anbieten, um so für eine noch größere Entlastung auf der verkehrlich hochbelasteten A1 zu sorgen."

Die komplette Fertigstellung des Neubauprojekts wird für die Jahresmitte 2022 erwartet. Die neue Talbrücke wird 285 Meter lang und 31 Meter breit sein. Beide Fahrtrichtungen Köln und Bremen haben danach drei Fahrstreifen sowie auch einen Standstreifen.

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