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Stadt Herdecke bekommt Ärger wegen Stellenbesetzung
Rathaus Herdecke
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Stadt Herdecke bekommt Ärger wegen Stellenbesetzung

Die Stadt Herdecke bekommt Ärger von der Kommunalaufsicht: Die Art und Weise, wie eine wichtige Stelle neu besetzt wurde, sei rechtlich nicht vollständig in Ordnung gewesen.

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Herdecke: Ärger um eine Personalentscheidung der Stadt

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In Herdecke gibt es schon länger Ärger rund um eine Personalentscheidung. Es geht dabei um die Art und Weise, wie ein Job bei der Stadt neu besetzt wurde. Der Vorwurf: Die Stadt habe den Job nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern einer Vertrauten von Bürgermeisterin Iris Stalzer gegeben. Jetzt hat die Kommunalaufsicht den Fall geprüft - und die Stadt hat tatsächlich auch Ärger für das Vorgehen bekommen.

Die Vorgeschichte: Vor wenigen Monaten hat die Stadt eine neue stellvertretende Pressesprecherin gesucht und auch gefunden. Üblicherweise beantwortet eine Pressesprecherin unter anderem Fragen von Journalistinnen und Journalisten oder kümmert sich um die Social-Media-Kanäle der Stadt. Den Job hat eine frühere Wahlkampfhelferin von Bürgermeisterin Iris Stalzer bekommen. Nach Informationen der Westfalenpost ist sie eigentlich Zahnarzthelferin. Im Wahlkampf soll sie für Stalzer die sozialen Netzwerke betreut haben. Außerdem habe sie sich in ihrem früheren Job um eine Homepage gekümmert. Auch ist sie die Tochter von einem wichtigen Herdecker SPD-Politiker.

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Stellenbesetzung in Herdecke: Wie geht es weiter`?

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Die Kommunalaufsicht hat das Verfahren nun geprüft und bestätigt, dass da nicht alles richtig gelaufen ist. Der zentraler Kritikpunkt: Die Stadt hätte die Stelle öffentlich ausschreiben müssen. So hätten sich auch andere Interessierte bewerben können. Und dann hätte die Stadt den besten oder die beste Bewerberin auswählen müssen. Das sei aber so nicht passiert. Die Kommunalaufsicht spricht von einem Fehler und bewertet das Vorgehen rechtlich als nicht vollständig korrekt.

Für die Mitarbeiterin hat das allerdings keine Folgen. Sie behält ihren Job. Die Kommunalaufsicht verweist darauf, dass inzwischen ein Arbeitsvertrag besteht und sich die Mitarbeiterin bewährt habe. Die Stadt Herdecke kündigt unterdessen an, bei künftigen Stellenbesetzungen sorgfältiger vorzugehen.

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Ärger um Stellenbesetzung
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