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Telenotarzt soll Rettungen begleiten
Hermann Greven (Feuerwehr-Chef Leverkusen), Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), Matthias Nocke (Wuppertal ), Tim Kurzbach (Solingen), Olaf Schade (Ennepe-Ruhr-Kreis), Thomas Hendele (Kreis Mettmann)./Foto:; Bastian Glumm/Stadt Solingen
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Telenotarzt soll Rettungen begleiten

Die Digitalisierung soll jetzt auch den Rettungsdienst optimieren. Ein klassisches Beispiel: Notfallsanitäter behandeln in der Fußgängerzone einen Patienten mit Herzproblemen. Für eine genaue Diagnose fehlt ihnen aber der Notarzt. Das soll bald der Telenotarzt leisten. Der Telenotarzt verfolgt den Einsatz über Video in einer Leitstelle und steht in Kontakt mit den Sanitätern. Gleichzeitig werden ihm auf einem Monitor alle wichtigen Daten des Patienten angezeigt: EKG, Puls, Blutdruck oder Sauerstoffgehalt im Blut. Virtuell begleitet er den Krankenhaustransport. Der Ennepe-Ruhr-Kreis, der Kreis Mettmann sowie die Städte Leverkusen, Remscheid, Solingen und Wuppertal wollen den Telenotarzt jetzt in ihren Leitstellen installieren. Die Bezirksregierung Düsseldorf muss das noch absegnen.

Veröffentlicht: Montag, 30.01.2023 14:13

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