
Treppeneinsturz in Witten: Wurden Vorschriften missachtet?
Im März ist in Witten ein Treppenhaus eingestürzt - das hat deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse, wie das passieren konnte.
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Wie konnte das passieren? Treppenhaus in Witten stürzt im März ein
Es sind spektakuläre Bilder, die vor einem halben Jahr deutschlandweit Schlagzeilen machen: In einem größeren Gebäude liegt ein Treppenhaus zusammengefaltet wie ein Akkordeon im Erdgeschoss. Ein Teil der Treppe in dem Wittener Geschäftshaus an der Ardeystraße ist am 11. März in sich zusammengekracht. Wie konnte das passieren? Dazu gibt es jetzt erste Antworten.
Als die Treppe gebaut worden ist, wurde sich wohl nicht an Vorgaben gehalten. Es sollen geltende Standards verletzt worden seien. Das steht in einem Gutachten, sagt die Bochumer Staatsanwaltschaft.
Witten: Suche nach einem Verantwortlichen läuft
Jetzt geht es um die Frage: Wer ist dafür verantwortlich? Das ist laut der Staatsanwaltschaft noch unklar. Auch ob da jemand gefunden wird und wie lange das dauert, lässt sich derzeit nicht sagen.
Kurzer Rückblick: In dem größeren Gebäude war vor allem Gewerbe untergebracht - zum Beispiel war dort eine Arztpraxis, eine Steuerberatung und eine Anwaltskanzlei. Mitten am Tag ist ein Teil des Treppenhauses ins Erdgeschoss gekracht. Verletzt hatte sich damals wie bei einem Wunder niemand. Es mussten aber über 30 Menschen mit einer Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.


