
Unser Winter: zu warm und zu trocken
Der vergangene Winter ist zu trocken und zu warm gewesen. Das zeigt die Winterbilanz des Ruhrverbandes, der für die Wasserwirtschaft bei uns in der Region und auch für die größte Talsperre hier, die Ennepetalsperre, zuständig ist. Zum 13. Mal in Folge habe man im Gebiet der Ruhr zu hohe Temperaturen gemessen. Der Januar war zwar kälter als der Durchschnitt, aber Januar und Februar zu warm. Neben der Temperatur war auch die Menge des Niederschlages nicht im Durchschnitt. Lediglich rund ein Drittel des üblichen Regens und Schnees ist runtergekommen. Der Ruhrverband musste sogar Wasser aus seinen Talsperren in die Ruhr abgeben, um den Pegel zu halten. Das ist im Winter eher untypisch. Die Talsperren hätten zudem erst in den letzten Wochen ihren üblichen Pegelstand erreicht. Im Dezember und Januar war es viel zu trocken, erst in der zweiten Februarhälfte gab es mehr Regen und Schnee.
Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2026 10:56