
Verdienstorden des Landes geht nach Gevelsberg
Rüdiger Frohn aus Gevelsberg ist mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Er wird damit für sein großes gesellschaftliches Engagement geehrt.
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Der Gevelsberger Rüdiger Frohn hat heute (6. November) in Düsseldorf den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur überreichte die hohe Auszeichnung in der Staatskanzlei an ihn und 13 weitere Persönlichkeiten. Frohn, der unter anderem Chef des Bundespräsidialamtes war, wird für sein umfangreiches berufliches und ehrenamtliches Lebenswerk geehrt.
Laut Staatskanzlei ist sein Name eng mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet verknüpft. Der Gevelsberger hat sich über Jahre massiv dafür eingesetzt, die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Kultur aufzubauen und zu stärken. Von dieser strategischen Netzwerkarbeit profitiert die gesamte Region bis heute nachhaltig.
Der Verdienstorden ist eine der höchsten Auszeichnungen des Bundeslandes und wurde 1986 anlässlich des 40. Geburtstages von Nordrhein-Westfalen gestiftet. Er wird traditionell an Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich durch außerordentliche Leistungen für das Gemeinwohl und das Land besonders verdient gemacht haben.
Rüdiger Frohn war von 2006 bis 2021 unter anderem Vorsitzender des Beirates der Stiftung Mercator. In dieser Zeit begleitete er wichtige Strategieprozesse und initiierte das „Mercator-Research Center Ruhr“. Dadurch forschen und lehren die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen heute eng vernetzt miteinander, statt nur nebeneinander zu arbeiten. Zudem engagierte er sich in Stiftungen wie der Theodor-Fliedner-Stiftung oder der Johannes-Rau-Stiftung.