
Weniger Jugendliche im EN-Kreis gehen zur Vorsorge
Immer weniger Jugendliche im Ennepe-Ruhr-Kreis nehmen an ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen teil. Die Krankenkassen rufen Familien dazu auf, die kostenlosen Angebote wieder stärker zu nutzen.
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Laut einer Auswertung der AOK NordWest nehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis nur knapp über 20 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen an den Jugenduntersuchungen teil. Damit ist die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zurückgegangen. Die Krankenkasse sieht diese Entwicklung mit Sorge. Die Vorsorge-Checks für Teenager seien genauso wichtig wie die Untersuchungen bei Kleinkindern. Ärzte können dabei frühzeitig chronische Krankheiten, Fehlhaltungen durch Wachstumsschübe oder Hautprobleme erkennen. Auch auf Essstörungen oder Allergien, die später bei der Berufswahl wichtig werden könnten, wird geachtet.
Zu den Terminen in der Arztpraxis müssen lediglich die elektronische Gesundheitskarte und der Impfpass mitgebracht werden. Die Kosten für die erste Untersuchung werden von allen gesetzlichen Krankenkassen getragen.