Wittener Hardware-Nachrüstungen für Dieselfahrzeuge

Dieselskandal und Fahrverbote - was man als Autobesitzer machen kann.

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Erhöhte Feinstaubbelastung durch Dieselfahrzeuge in Deutschlands Innenstädten ist ein Problem. Jetzt sollen Hardware-Nachrüstungen an betroffenen Fahzeugen helfen. Durch die Systeme sollen die Abgaswerte weiter gesenkt werden, damit die nachgerüsteten Autos trotzdem weiter in den Umweltzonen fahren dürfen. Ganz günstig ist so ein Einbau allerdings nicht. Deshalb ist es erst einmal wichtig, herauszufinden, ob das eigene Auto überhaupt betroffen ist.

Wer ist betroffen?

Der Autobauer Volkswagen bietet zum Beispiel auf seiner Website die Möglichkeit, das anhand der Fahrzeug-Identifikationsnummer herauszufinden. Außerdem kann man dort einen Zuschuss von bis zu 3000 Euro für die Nachrüstungen beantragen. Ein ähnliches Angebot gibt es auch von Daimler. Der Umbau wird allerdings nicht von den Autoherstellern selbst erledigt, sondern von Drittanbietern.

Wer macht es?

Die ersten Unternehmen erhalten aktuell die Zulassung für ihre Systeme. Zum Beispiel die Baumot Technologie GmbH aus Witten. Die Firma bietet Hardware-Nachrüstung für EURO-5-Fahrzeuge von Volkswagen samt Töchtern an - neben Passat und Golf also zum Beispiel auch für Skoda oder Seat. Die Kosten liegen bei rund 3000 Euro. Im Optimalfall ist der Umbau also für den Verbraucher kostenneutral.

Was muss der Halter jetzt tun?

Jeder Halter sollte auf den Konzernseiten prüfen, ob die Hardware Nachrüstung für sein Fahrzeug durch VW oder Daimler gefördert wird und sich für die Nachrüstung auf https://dieselnachruestung.eu/ registrieren um frühzeitig über das geeignete System für sein Fahrzeug, wie auch die geeignete Fachwerkstatt informiert zu werden.

Förderung:

Die ausgelobte Förderung der beiden Konzerne, welche unabhängig von Fahrverboten gezahlt wird, zeigt eine sehr kulante Regelung für Halter. Einwohner von Backnang, Bochum, Darmstadt, Düren, Düsseldorf, Frankfurt / Main, Hamburg, Heilbronn, Kiel, Köln, Limburg an der Lahn, Ludwigsburg, München, Reutlingen, Stuttgart –die direkt angrenzenden Landkreise, sowie Pendler bis 100km Radius werden aktiv gefördert. Damit ergeben sich großzügige Förderungsregionen. https://solutions.baumot.de/intensivstaedte/

Mehr dazu erfahrt ihr hier, im Interview mit Baumot-Geschäftsführer Henning Middelmann.

© Radio Ennepe Ruhr

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